Angst vor der BDSM Session? Erfahre was Du dagegen tun kannst

Angst vor der BDSM Session? Erfahre was Du dagegen tun kannst

Einige beschreiben es wie „die Angst vor dem ersten Mal“, von dem Gefühl noch Jungfrau zu sein und nicht zu wissen, auf was man sich da einlässt. Angst vor der BDSM Session zu haben, vor allem wenn du noch nicht so viel Erfahrungen hast, ist völlig normal.

Aber auch wir erfahrenen BDSMler sind vor einer Session nicht immer so cool, wie wir es gerne wären. Und genau das ist doch auch das schön daran.

Es ist aufregend!
Es ist nicht alltäglich!
Es reißt dich mich jeder Phaser aus deinem Trott und alle deine Sinne laufen auf Hochtouren.
Das pure Leben pulsiert in Dir!

So sollte eine BDSM Session sein. Und wenn du danach jedes Körperteil spürst, dann war es eine gute Session. 😉

Doch ich kann verstehen, dass du etwas gegen die Nervosität tun möchtest. Ängste (im normalen Rahmen) auszulösen, ist jedoch auch häufig ein Teil des Spiels.

Ich lege zum Beispiel gerne die fiesesten Folterinstrumente raus, damit mein Yang schon beim Reinkommen in das Schlafzimmer „Panik“ bekommt. Kopfkino ist für mich ein wichtiger Bestandteil einer Session. Bei meinem Partner ist das sehr stark ausgeprägt und ich liebe es damit zu spielen.

Bei einer BDSM-Session mit einer Freundin haben wir ihn eine Weile angebunden stehen lassen und uns erst einmal in das Wohnzimmer zurückgezogen und Sekt getrunken. So hatte er ein bisschen Zeit für sein Kopfkino. 😉

Auch ein Dom ist nervös

Meistens denken die Subs, dass es nur ihnen so geht, aber ich kann euch sagen, auch der Dom ist nervös, bzw. die Domina. Selbst wenn sie bereits viele Session-Erfahrungen hat. Denn mit jedem Partner ist es auch für den dominanten Part eine neue Erfahrung.

Und jeder Mensch reagiert anders. Er wird sich vorher genau so wie du fragen:

Wird es ihr gefallen?
Mag sie, was ich hier mache?
Ich hoffe ich bin nicht zu grob?
Hoffentlich langweile ich sie nicht?
Fühlt sie sich wohl?

Auch als dominanter Part macht man sich Gedanken. Diese Gedanken werden noch verstärkt, wenn die Sub noch nicht sehr erfahren ist. Denn versetz dich mal in die Lage des Doms/ die Domina..

Er hat endlich jemanden gefunden, mit dem er seine BDSM-Leidenschaft ausleben kann und freut sich wie ein Keks. Dann steht eure erste Session an. Was glaubst du, wie viele Gedanken er sich vorher macht? Er will, dass alles perfekt ist und dass es dir gefällt. Er ist mindestens genauso, wenn nicht sogar noch aufgeregter als du.

Meine erste Session als Lady Yve

Wie du ja bestimmt schon weißt (über Lady Yve) war ich viele Jahre der devote Part in einer 8 Jahre langen Beziehung. Mit meinem Yang lebe ich jetzt auch meine dominante Seite aus und OH GOTT, ich war sowas von Nervös vor meiner ersten Session als Lady Yve.

Ich wusste ja, wie es sich auf der devoten Seite anfühlt, aber auf einmal war ich auf der anderen Seite. Ich hatte die Macht, jetzt war ich am Drücker. Aber mit der Macht, kam auch die Verantwortung, die ich für meinen Yang übernahm.

Er legte seinen Körper und seine Seele in meine Hände und damit musste ich verantwortungsbewusst umgehen. Er vertraute mir und dieses Vertrauen wollte ich auf keinen Fall verlieren.

Für ihn war es das erste Mal auf der devoten Seite. Dadurch war es extrem spannend für uns beide. Und ich denke wir waren beide gleich aufgeregt.

Um uns beiden den Einstieg zu erleichtern las ich ihm zuerst eine Kurzgeschichte aus der Zeitschrift “Schlagzeilen” vor. Natürlich ging es um eine Session mit einem Sklaven und einer Domina. Er sollte ja eingestimmt werden. 😉

Während ich las durfte er sich bei einem Glas Sekt (zur Beruhigung) in der Badewanne entspannen und sich frisch machen. Schließlich will eine Lady einen sauberen Sklaven!

Ich plante die Session bereit einige Tag vorher und machte mir sogar Notizen. Ich überlegte mir einen Satz, den er zur „Begrüßung“ kniend vor mir sagen sollte. Aber vor Aufregung ist der mit bei der Session gar nicht eingefallen. *lach*

Zum Glück kannte er das „Drehbuch“ nicht. Also konnte ich improvisieren. 



Das hilft Dir gegen die Angst vor der BDSM-Session

Erst einmal lieben Dank an Rosa, die für mich die Inspiration für diesen Artikel war. 😊 Sie hatte mich unter kontakt@bdsm-leidenschaft.com angeschrieben und gefragt, ob ich Tipps gegen ihre Nervosität habe. Sie hatte Angst bei der Session etwas falsch zu machen, weil ihr Dom viel mehr Erfahrungen hat als sie.

Es ist ähnlich wie beim Achterbahn fahren. Die Nervosität vor der Abfahrt ist ausdrücklich erwünscht!

Wie ich bereits geschrieben habe ist ein bisschen Angst und auch Aufregung vor der BDSM-Session völlig normal und zum Teil sogar gewünscht. Doch möchte ich dir ein paar Tipps geben, wie du besser damit umgehen kannst:

  • Du und dein Partner solltet euch vorher über die Tabus eurer Session unterhalten. Denn nur so könnt ihr Sicher gehen, dass nichts passiert, was dem anderen nicht gefällt oder überfordert.

  • Falls es doch einmal zu viel wird, dann kannst du oder auch dein Partner die BDSM-Session jeder Zeit beenden. Eine Session kann nicht nur von der Sub, sondern auch vom Dom beendet werden.

  • Den immer daran, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Wenn dein Partner weiß, dass du noch nicht so viele Erfahrungen hast, dann wird er auf keinen Fall eine perfekte Sub oder einen perfekten Dom erwarten. Den Druck machst Du dir nur selbst. 😉

  • Die meisten Doms/ Dominas mögen es, wenn nicht alles perfekt ist. Das gibt Raum für kleinere und größere Strafen. 😉

  • Frag ihn/sie, ob du vor der Session vielleicht 1-2 Gläser Sekt trinken darfst. Das entspannt ein wenig und hilft gegen die Nervosität. Betrinke dich aber nicht, da es bei einer Session eher kontraproduktiv.

  • Den daran, auch wenn dein Herr/ deine Herrin schon viele Jahre Erfahrungen hat, ist es mit jeder Person ganz anders. Dein Dom/ deine Domina ist daher genau so aufgeregt wie du.

  • Lass dir die Augen verbinden. Wenn du nicht mehr die bohrenden Blicke deines Herren siehst, dann ist die Nervosität nicht mehr ganz so groß. Außerdem hilft es dir dabei dich besser in die Rolle der Sub/ des Sklaven einzufinden.

Als ich die erste Session mit meinem neuen Yang hatte, war ich trotz 9 Jahren BDSM-Erfahrungen super nervös. Ein bisschen Nervosität gehört einfach dazu und ist ein Teil von BDSM. Irgendwo geht es doch auch um einen kleinen Nervenkitzel. 😉

Es ist ähnlich wie beim Achterbahn fahren. Die Nervosität vor der Abfahrt ist ausdrücklich erwünscht!

DDLG- Daddy Dom und Little Girl

DDLG- Daddy Dom und Little Girl

„Little und Hasi suchen Daddy Dom“, mit dieser Überschrift las ich vor einiger Zeit sehr neugierig einen Post in einer BDSM-Facebook-Gruppe. Auf dem Bild war eine blonde Frau in einem rosa Rüschen-Kleid zu sehen. In den Armen hielt sie einen weißen großen Plüschasen „Hasi“, der ihr Gesicht verdeckte.

Dieser Post erregte große Aufmerksamkeit und schnell gab es die ersten Kommentare. Es meldeten sich interessierte Doms mit den üblichen „Du kannst mir dienen, schreib mir eine PN“, aber es gab auch viele andere Kommentare. Es meldeten sich „echte Daddys“ die eine Little suchen und verständnisvoll auf den kindlich formulierten Post eingingen. Dann gab es die interessierten, die sich fragten, was genau Little denn sucht und was das mit BDSM zu tun hat.

Und natürlich fehlten auch die Kritiker nicht, die Little als „Pervers“ und mit „Vaterkomplex“ betitelten. Schade.. Die doch meist tolerante BDSM-Szene zeigte sich hier nicht von ihrer besten Seite..

Mac`s Mystic Store

Es kam jedoch auch die Frage auf, warum sie eine BDSM-Gruppe für ihren Post ausgesucht hat und warum sie einen Dom sucht. Denn aus ihrem Post ließ sich lesen, dass sie sich eher nach einem „Daddy“ sehnte.

Little beantwortete die Fragen eine ganze Zeit lang sehr ausführlich und ich las interessiert mit. Daddy Dom und Little Girl, kurz DDLG.. Für mich eine neue Welt, da ich bisher niemanden kannte, der diese Form von BDSM auslebt.

Da der Post nach einiger Zeit wiederholt wurde, gehe ich davon aus, dass sie nicht gefunden hatte, wonach sie suchte. Vielleicht doch die falsche Gruppe? Später wurde die Facebook-Gruppe leider gelöscht (wieder mal eine), daher weiß ich nicht, ob es ein Happy End gab und Little doch noch ihren Daddy gefunden hat.

Die Reaktionen auf diesen Post hat mir jedoch gezeigt, dass wir BDSMler uns mit dem Thema Daddy Dom/ Little Girl doch etwas mehr beschäftigen sollten. Denn diese, ich nenne sie mal Spielart, hat mehr mit dem „normalen“ BDSM zu tun, als es im ersten Moment den Anschein hat.

Kurze Begriffserklärung

Ich bin bei meinen Recherchen auf verschiedene Begriffe und Abkürzungen gestoßen, die man hier unbedingt kennen sollte. Und damit meine ich nicht das typische Ageplay, wozu natürlich auch das „Spiel“ zwischen Daddy Dom und Little Girl (DDLG) zählt. Denn hier gibt es auch noch andere Varianten:


CGL oder CG/l (Caregiver/little)
Es handelt sich hier um eine D/S Beziehung (also eine Beziehung mit einem klaren Machtgefälle), bei der die eine Person eine väterliche, bzw. mütterliche Rolle einnimmt und die andere Person eine kindliche (Little Girl/ Little Boy) Rolle. Bei dieser Form des Ageplays ist der BDSM-Anteil weniger stark im Vordergrund. Sexuelle Handlungen sind jedoch möglich, jedoch nicht zwingen.

CGLRe (Caregiver/little regression)
Caregiver & LittleRegressor, auch hier nimmt die eine Person eine väterliche bzw. mütterliche Rolle ein. Die andere Person nimmt kindliche Denk-und Verhaltensmuster ein. Sie regrediert, das heißt sie fällt auf eine frühkindliche Entwicklungsstufe zurück. Little nimmt hier sehr unschuldige Gefühle ein, während „Daddy“ oder „Mommy“ eher eine beschützende Rolle übernehmen.
Bei dieser Variante kommt es zu keiner sexuellen Handlung und zählt daher nicht in den Bereich des Ageplays.

Hier bin ich auf eine spannende Dokumentation vom „Stern“ gestoßen, die ihr euch unbedingt angucken solltet:
Mein wahres Ich ist zwei Jahre alt

Daddy(Dom) und Mommy(Dom)
Hierbei handelt es sich um die dominante Person, die eine väterliche oder auch mütterliche Rolle einnimmt und die Führung übernimmt. Hier geht es nicht nur um den dominanten Aspekt, sondern auch um die Rolle des Beschützers.

So, genug Abkürzungen. Ich bin wirklich keine Freundin von Abkürzungen, deswegen findest du auf meinem Blog auch selten welche. Aber manchmal kommt man leider einfach nicht drum herum. Manchmal können sie ja auch hilfreich sein, aber wenn mir jemand lauter Abkürzungen an den Kopf wirft und mich fragt, ob ich darauf stehe oder darauf und ich erstmal ein Lexikon zur Hand nehmen muss, dann habe ich schon keine Lust mehr. 😉

  • Du suchst Kleidung für dein Ageplay? Dann schau doch mal hier beim “Mac`s Mystic Store

Worum geht es beim DDLG-Daddy Dom und Little Girl? Und was hat das mit BDSM zu tun?

Im Gegensatz zu den bereits genannten Varianten ist diese Spielart direkt aus dem BDSM-Bereich entstanden.

Hier übernimmt der männliche Part die dominante Rolle und das weibliche „Little Girl“ die devote Rolle. Natürlich kann auch ein weiblicher Part die dominante Rolle übernehmen und ein männlicher die devote Rolle. Das wäre dann aber eher MDLB (Mommy Dom und Little Boy). 😉

Little übernimmt die Rolle der Sub, der Umgang miteinander ist hier meistens härter bzw. gröber, als bei den anderen Spielformen. In manchen Beziehungen hat Little ihrem Daddy permanent sexuell zur Verfügung zu stehen, bzw. sich den Wünschen von Daddy zu fügen.

Das Little wird von ihrem Daddy geformt und nach seinen Wünschen erzogen. Die Spielregeln gibt Daddy vor. Wobei BDSM natürlich immer auf Einvernehmlichkeit beruht und nichts passiert, was Sub nicht will. Hierzu kannst du auch lesen: Tabus- Die Spielregeln einer Session

Wie in einer „normalen“ BDSM-Beziehung werden Fehler und Vorgehen von Little bestraft. Natürlich macht es am meisten Spaß, wenn Little mit Absicht ein paar Fehler macht, damit sie mal wieder so richtig übers Knie gelegt wird. 😉

Auf der Seite Kinkmitherz.de/Regeln findest du Regeln für eine DDLG-Beziehung.

Gibt es einen Unterschied zwischen einer Little und einer Sub?

Eine Little schlüpft in die Rolle einer viel jüngeren Person. Meistens in das Kleinkindalter, manchmal auch in das Wickelalter. Little ist sehr unselbständig und wenn diese Form 24/7 gelebt wird, dann kümmert sich Daddy auch im Alltag um seine Little. Dabei nehmen die Dinge des Alltags, wie wickeln, füttern, anziehen, usw. einen großen Raum ein.

Eine Sub hat natürlich auch keine Rechte, 😉 aber sie kann in der Regel ihren Alltag alleine bewältigen und ihre Gedanken entsprechen ihrem Alter. Auch muss sie nicht gewickelt werden und kann sich alleine anziehen. Zumindest, wenn kein Seil sie daran hindert…

Doch hier unterscheiden sich Little und Sub nicht:

– Beide wollen einen Beschützer
– Die Kontrolle wird abgegeben
– Es gibt den Littlespace und den Subspace, sie ähneln sich jedoch

Abgrenzung zum Windelfetisch

Auch wenn Little Girl und Little Boy häufig gewickelt werden müssen, handelt es sich meistens jedoch nicht um Menschen mit einem Windelfetisch. Das Windeln tragen gehört hier eher zum Rollenspiel dazu. Denn mit 2 oder 3 Jahren konnte man noch nicht alleine aufs Klo gehen.

Die meisten Littles werden durch die Windeln sexuell nicht erregt, es gehört einfach für sie dazu.

Einen Windelfetischisten macht jedoch die reine Tatsache an eine Windel zu tragen und gewickelt zu werden. Und es kann besonders anregend sein die Windel heimlich unter einer Jeans, in der Öffentlichkeit, zu tragen. An Ageplay ist diese Person nicht unbedingt interessiert. Wobei natürlich auch ein Windelfetischist ein Ageplayer sein kann. Alles ist möglich… 🙂

Mein Fazit:
Je mehr ich mich mit DDLG beschäftige, desto mehr stelle ich die Parallelen zu einer normalen BDSM-Beziehung fest. Für mich ist DDLG eine Spielform von BDSM. Wie siehst du das?

Du willst mehr über DDLG, CGL und CGLRe erfahre oder suchst einen passenden Partner, dann schau doch mal hier auf der Seite www.Kinkmitherz.de vorbei.

Der Unterschied zwischen einem BDSMler und einem Swinger

Der Unterschied zwischen einem BDSMler und einem Swinger

Geht es dir auch so? Du musst ständig den Unterschied zwischen einem BDSMler und einem Swinger erklären? Immer wenn ich Freunden von meiner Leidenschaft erzähle und von Besuchen auf Fetischpartys, haben sie sofort das Bild eines Swingerclubs im Kopf. Oder noch schlimmer, sie stellen sich ein wildes durcheinander vor. Jeder mit jedem und das am besten gleich mehrmals. Frei nach dem Motto: Alle sind nackt und es wird nur geficXt.

Innerlich muss ich dann immer mit den Augen rollen. Manchmal allerdings auch äußerlich. 😉 Ich mache mir dann immer die Mühe, erst einmal den Unterschied zwischen einem BDSMler und einem Swinger zu erklären. Zukünftig könnt ihr denen dann einfach den Link zu diesem Artikel schicken.

AMORE mio

Es stimmt, dass auf Fetisch-Partys auch gevögeXt wird. Aber es geht dabei doch nicht nur um das Eine. Oder um die berühmte nächste Kerbe im Bett. Es geht um so viel mehr…

Die Szenen vermischen sich jedoch immer mehr. Das sind zumindest meine Beobachtungen der letzten Jahre und auch die meiner Freunde und Bekannten. Ich denke das liegt daran, dass BDSMler und Swinger einfach beide Erotik lieben. Sie sind gerne in einer erotischen Umgebung und unter Menschen, die auch einen gewissen Hedonismus leben.

Und einige BDSMler amüsieren sich auch mal in einem Swinger-Club und einige Swinger schauen sich auch mal das Treiben auf einer BDSM-Party an. Ich habe schon einige BDSMler gehört, die sich dadurch gestört fühlen. „Mann könne nicht mehr richtig spielen auf Fetisch-Partys“. Auf meine Frage, warum ein Swinger denn dabei störe, kam jedoch keine Antwort.

Mich stört es nicht, wenn sich die Szenen vermischen. Jedoch sollte man sich immer an die Regeln der jeweiligen Szene halten.

Mich stört es nicht, wenn sich die Szenen vermischen. Jedoch sollte man sich immer an die Regeln der jeweiligen Szene halten. So möchte ich nicht, dass man auf einer Fetischparty denkt, dass eine nackte Sub mit Halsband Freiwild ist und immer wieder blöd von der Seite angequatscht wird. Obwohl ihr Herr daneben steht. Solche Szenen beobachte ich leider immer wieder.

Ich gebe mir auf Swinger-Partys doch auch die Mühe mich den Regeln der Szene zu unterwerfen.. Hmm.. ich mag dieses Wort.. Unterwerfen.. Das würde ich mir von vielen Swingern auch wünschen. Und auch ich würde mich freuen, wenn auf Fetischpartys wieder mehr gespielt und nicht nur gevöXelt wird.

Aber daran können wir BDSMler auch selbst was ändern. Und zwar indem wir wieder mehr auf Partys spielen. Zumindest wenn es wieder Partys gibt. 😉

Doch was sind die Unterschiede zwischen einem BDSMler und einem Swinger?

Und einige meiner Unterschiede nachvollziehen zu können, solltest du meinen Artikel “Mein erster Besuch im Swingerclub” zuerst lesen. Und dann kommen wir zurück zu den Unterschschiede zwischen einem BDSMler und einem Swinger:

  • Dem BDSMler geht es nicht um die nächste Kerbe im Bett.
  • Es geht häufig gar nicht um Geschlechtsverkehr, sondern um ein gemeinsames Spiel (Mehr dazu: BDSMler ficken nicht!).
  • BDSMler gehen nicht in den Club, um ihren Sklaven/ die Sub zu teilen (zumindest meistens nicht).
  • Der dominante Part lässt seine Sub/ seinen Sklaven nicht aus den Augen, in Swingerclubs trennen sich die Partner auch gerne mal.
  • BDSMler sind besser gekleidet 😉 und es gibt IMMER einen Dresscode auf Fetischpartys.
  • Anfassen und Mitmachen nur auf Anfrage beim Dom/Domina.
  • Zugucken ja, mitmachen nur bei Aufforderung.
  • BDSMler gehen nicht in den Club um Sex zu haben, sondern um Freunde zu treffen, sich zu unterhalten, zu tanzen und um zu spielen. Sex ist aber auch ok. 😉
  • Der Club wird nicht nach den Fähigkeiten des Küchenchefs ausgewählt und man schlägt sich vor Beginn des Abends nicht den Bauch voll.
  • Wenn du einen BDSMler fragst „wollen wir zusammen auf die Matte gehen“, wird er dich verwirrt angucken.
  • Es gibt auf SM-Partys keine verschlossenen Zimmer (zumindest nicht auf den Partys wo ich war). Ich hätte jedoch nichts dagegen, wenn es auch auf Fetischpartys die Möglichkeit gäbe.
  • Es gibt keine BDSM-Patenschaft, oder doch? Bitte klärt mich auf, falls ihr davon doch schon einmal gehört habt. 😉

Doch wir sind nicht ganz verschieden. Daher gibt es auch Punkte, bei denen wir BDSMler und Swinger uns nicht unterscheiden.

Worin unterscheiden sich BDSMler und Swinger NICHT?

  • Sie lieben beide Sex und Erotik
  • Sie frönen einen hedonistischen Lebensstil
  • Es gibt auch in Swingerclubs Spielmöglichkeiten für SMer
  • Sex findet nicht nur einmal im Monat statt und wird als eheliche Pflicht angesehen

Man könnte meinten, dass BDSMler und Swinger nicht so gut zusammenpassen. Aber irgendwie scheint es ja am Ende doch zu passen, wenn man gemeinsame Partys besucht. Und solange alle Spaß dabei haben… 😉

Dieser Artikel ist ausdrücklich zur Diskussionsanregung. Du findest das ich übertreibe und das alles ganz anders ist? Oder findest du, dass ich recht habe? Schreib es in die Kommentare.

PS: Natürlich hat eine Herrin immer recht! 😉

Mein erster Besuch im Swingerclub- Achtung Badelatschen!

Mein erster Besuch im Swingerclub- Achtung Badelatschen!

Eigentlich wollte ich über die Unterschiede zwischen BDSMlern und Swinger schreiben, aber dazu ist die Vorgeschichte wichtig. Daher nehme ich dich erstmal mit zu meinen ersten Swingerclub Besuch. Der andere Artikel wird folgen. 🙂

Swinger und BDSMler trifft man mittlerweile immer häufiger auf den gleichen Partys, doch sind sie in vielen Dingen sehr verschieden. Erkennen tut man gerade die männlichen Swinger schon am Kleidungsstil. ^^

Was ich damit meine? Vor einiger Zeit waren mein Partner und ich mit einem befreundeten Pärchen in einem Swingerclub. Uns wurde erklärt, dass sie jetzt unsere Swingerpaten seien. Mann würde das so nennen, wenn man Andere in die Swinger-Szene neu einführt. Der Begriff ist bei mir wirklich hängen geblieben und ich muss immer noch darüber schmunzeln. Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit eine BDSM-Patenschaft einführen. 😉

Mein Freund, machte schon Wochen vorher Witze darüber, dass in dem Swingerclub bestimmt alle in Badelatschen und Schlüpfer rumlaufen. Ich meinte jedoch zu ihm, dass wir nicht mehr in den 90er Jahren leben. Und, dass niemand so rumlaufen wird. Wir waren übrigen in einem großen Swingerclub bei Hannover, im “Swingerpark Extra3”.

An dem Abend war Oktoberfest und so zog ich mein Dirndl an. Als Norddeutsche mit bayerischen Wurzeln, habe ich natürlich mindestens eins im Schrank. Mein Freund ging in Lederhose und weißem Hemd. Ich dachte mir, dass wir uns ja immer noch ausziehen können. 😉

Musterung am Essenstisch

Im Swingerclub angekommen, konnte man sich umkleiden. Für jeden Besucher gab es Spinte. Als erstes ging es jedoch zum Essen, daher blieben die meisten in relativ normaler Kleidung. Wir kamen schon umgezogen im Club an und verstauten unsere Wertsachen im Schrank. Wie es in Swingerclubs üblich ist, waren Getränke und das Essen im Preis inbegriffen.

Warum in Swingerclubs gerne vor dem Sex gegessen wird, werde ich nie verstehen. Wenn ich gegessen habe, dann habe ich selten Lust auf Sex. Und will auch nicht durch geschüttelt werden. Aber da haben wir vielleicht schon einen der ersten Unterschiede zwischen Swingern und BDSMlern. 😉 

Schon einmal abchecken, mit wem man nachher auf die Matten geht.

Es ging also an das sehr üppige Buffet. Unsere Freunde schwärmten schon vorher, wie gut das Essen sei. Ich war etwas verwundert, da wir ja einen erotischen Abend planten und keinen Restaurantbesuch. Spannend diese Swingerszene..

Buffet im Swingerclub

Das Buffet war wirklich gut und sehr reichhaltig. Natürlich schlug ich mir den Bauch voll, was wie erwartet keine gute Idee war. *lach* Man setzte sich mit seinem Teller an große Tische, zusammen mit anderen Besuchern. Einige fingen Gespräche an und ich merkte richtig, wie man von oben bis unten gemustert wird. Aber dafür ist das Essen da. Schon einmal abchecken, mit wem man nachher “auf die Matten” geht. 😉

Was ich schön fand, war ein Gespräch mit einem älteren Pärchen. Sie sind schon lange verheiratet und schon viele Jahre begeisterte Swinger. Sie erzählten mir, dass sie regelmäßig in den Club kommen, um einen besonderen Abend zu erleben. Dafür haben sie sich ein Zimmer über dem Swingerclub gemietet.

Ich freue mich immer, wenn ich Paare kennenlerne, die schon lange zusammen sind und ihre Sexualität ausleben. 😊

Zu jung für den Swingerclub?

Mein Blick ging ebenfalls über die Tische.. Und ich merkte schnell, dass ich mit meinen Mitte 30 irgendwie zu jung für diesen Swingerclub bin. Es gab ein paar wenige Männer, die vielleicht im ähnlichen Alter waren. Aber die meisten waren ab 45 aufwärts. Nach oben hin schien es jedoch keine Grenzen zu geben. Gleiches bei den Damen.

Ich fühlte mich etwas fehl am Platz. Für jüngere Swinger Interessierte empfehle ich auf jeden Fall, einen Abend auszuwählen, der sich an jüngere Menschen richtet. Die meisten Swingerclubs bieten mittlerweile Abende für Jüngere an. Ich denke, da hätte ich mich wohler gefühlt.

Zurück zu den Badelatschen

Nach dem Essen schauten wir uns den Club an, der wirklich sehr groß und schön war. Besonders hat mir der Draußenbereich gefallen. Da es kalt war, wurde draußen ein großer Pavillon mit Wärmepilzen aufgestellt und so war es schön warm. In dem Pavillion konnte man auf Lounge-Möbeln Shisha rauchen. Was wir auch direkt taten. Wir unterhielten uns sehr nett mit einigen Gästen und dem Herrn, der unsere Shisha mit Nachschub versorgte.

Danach machten wir einen erneuten Rundgang (Den Club könnt ihr euch bei Interesse hier anschauen: https://swingerpark.com/index.php) und irgendwas hatte sich verändert. Der Abend war schon weiter vorangeschritten, die Gäste waren freizügiger gekleidet und die Aktivitäten nahmen ihren Lauf.

Ja und da waren sie! Die Männer mit Unterhose, Badelatschen und damit noch nicht genug, MIT SOCKEN! Mein Freund kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus und meinte nur „siehst du, ich habe es dir ja gesagt!“ Wir lachten beide.. Unser befreundetes Pärchen fand das völlig normal. Aber beide gehen häufiger in Swingerclubs.

Jetzt würde man denken, dass Unterhose, Badelatschen und Socken bestimmt nur alte Männer trugen. Nein, da muss ich dich absolut enttäuschen. Auch die jungen Männer wählten diesen wunderschönen Dress. Wir nannten ihn den „Schnellfxcker-Look“(Schnellficker-Look). 😉

Nichts für Voyeure

EUFORY

Ich dachte ja immer, in Swingerclubs geht es drunter und drüber und überall gibt es nackte Leiber, die sich aneinander reiben. Falsch gedacht. So wie auf BDSM-Partys nicht alle im Kreis stehen und sich gegenseitig verhauen, wird in Swingerclubs nicht an jeder Ecke gefxckt. Schade eigentlich..

Denn ich bin ein absoluter Voyeur. Ich liebe es anderen Menschen beim Sex zuzugucken. Und zwar live und nicht am Fernseher. Mit Pornos kann ich nicht viel anfangen. Aber anderen live beim Sex zuzugucken finde ich sehr erregend und unglaublich spannend. So, nun kennt du mein Geheimnis. Welches ist deins?

Umso enttäuschter war ich, dass in dem Swingerclub das meiste hinter verschlossenen Türen stattfindet. Ja du hast richtig gelesen, hinter verschlossenen Türen. Denn in einem Swingerclub kann man sich in Räume zurückziehen, die man abschließen kann.

Ein Konzept, dass ich eigentlich ganz cool finde. Man möchte ja nicht immer, dass so jemand wie ich zuguckt. 😉 Ein bisschen mehr Privatsphäre würde ich mir auf einigen BDSM-Partys auch wünschen. Zumindest die Möglichkeit.

Es gab „die Matten“, auf denen gevxgelt wurde. Die waren jedoch auch hinter einer Wand und man konnte mehr hören als sehen. Schade..

Die größte sexuelle Handlung die ich an diesem Abend, neben meiner eigenen, beobachten konnte war ein Blowjob in der Sofa-Ecke.

Alles andere fand hinter verschlossenen Türen oder auf den angeschlossenen Hotelzimmern und hinter Wänden statt. Es gab auch noch einen „Darkroom“ aber da hielt sich tatsächlich niemand auf. So dark war der aber auch gar nicht.

Was man tut, wenn es nichts zu gucken gibt

Natürlich.. Man wird selbst aktiv.

Mein Yang kannte unsere Swingerpaten schon vor meiner Zeit und hat sich mit den beiden ab und zu zu einem Dreier getroffen. Ich habe die Beiden ganz anständig bei Grill und Wein kennengelernt. Wir haben eine gemeinsame WhatsAprr Gruppe, wo immer allerhand nicht so sittsame Dinge gepostet werden und der eine oder andere Spruch fiel auch schon in meine Richtung. Mein Yang sagte schon, dass er wohl absolut Lust auf mich hätte und die Zwei bestimmt nur mit uns in den Club wollen, um mich zu vernaschen.

Na ja, so in etwa war es dann auch. Nach unserem Rundgang im Club verschwanden wir zu viert in einem Raum, mit einem großen Bett. Habe ich erwähnt, dass man die Tür abschließen konnte? 😉 Wir schlossen also ab und saßen zu viert auf dem Bett. Unser Pärchen fing an sich auszuziehen und fing dann an miteinander rum zu machen.

Von der Situation mitgezogen machten wir das Gleiche. Zuerst blieb jeder bei seinem Partner, doch irgendwann waren überall um mich herum Hände und Münder. Wer an welcher Stelle war, weiß ich nicht mehr. Aber es hat verdammt viel Spaß gemacht! Ich hatte einen tollen Orgasmus, als mein Partner mich leckte, sie an meinen Nippeln knabberte und er mich küsste. Geil war´s!

Obwohl wir Damen uns alle Mühe mit meinem Partner gaben (ich saß auf dem Gesicht meines Partners und sie hatte seinen Schwanx im Mund), kam er nicht zum Höhepunkt. Dennoch war es für ihn ein schönes Erlebnis und der Orgasmus wurde später nachgeholt.

Unser Pärchen beschäftigte sich noch eine Weile miteinander und sie genossen es definitiv, dass wir zuguckten. Was wir natürlich gerne taten. Sie ritt ihren Mann sehr ausgiebig und beide kamen dabei zum Höhepunkt. Es war sehr schön anzuschauen, da sie dabei an ihrem Kitzler spielte..

„So einen Stuhl brauchen wir“

Danach gingen mein Yang und ich zu zweit durch den Club. Was unser Swingerpaten in der Zeit taten weiß ich nicht. Wir fanden einen einsamen Raum mit einem Gynäkologischem Stuhl.

Man konnte auch hier die Tür verschließen. Es gab jedoch ein Fenster zum Flur hin, wo andere rein gucken konnte. Das spannende war jedoch, dass wir von unsere Seite nur Schatten sahen. Also wussten wir, dass jemand zuguckte, fühlten uns aber irgendwie doch alleine.

Mein Partner nahm mich auf dem Stuhl ordentlich durch und so hatte auch er noch seinen Spaß. 😉

Ihm gefiel die Position und die Höhe des Stuhls und er meinte „so einen Stuhl brauchen wir auch für zu Hause!“. Leider haben wir nicht genug Platz im Haus für ein kleines Fetischstudio. Und einen Gynäkologischen Stuhl im Wohnzimmer, kann ich mir nicht so vorstellen. Was sollen denn die Nachbarn denken. *lach*

Einmal Swinger, immer Swinger?

Später haben wir noch ein bisschen auf der kleinen Tanzfläche getanzt und den Abend mit einem Getränkt ausklingen lassen. Es war zwar ein sehr schöner Abend, aber ich merke doch, dass die Swingerszene nicht so meins ist.

Ich mag die Sinnlichkeit von BDSM, die unter die Haut geht. Einfach nur ein bisschen vxgeln, möglichst mit vielen verschiedenen Leuten ist nicht meine Intension. Viele Swinger stehen auch auf einen Partnertausch, das heißt, dass der Partner mit jemanden anderen weggeht und auch ohne dich Spaß hat. Das kommt für meinen Yang und mich nicht in Frage. Wir wollen gemeinsame Erlebnisse, an denen unsere Beziehung wachsen kann. <3

Wir bleiben also lieber bei BDSM-Partys. Da gefällt mir auch der Kleidungsstil besser. 😉 Mehr zum Thema Dresscode auf Fetisch-Partys kannst du erfahren, wenn du auf den Link klickst.

Wenn diese Corona-Zeit vorbei ist, dann werden wir aber nochmal in einen schickeren Swingerclub gehen. In Hamburg gibt es welche mit einem Dresscode und absolutem Badelatschen- und Unterhosenverbot! Fortsetzung folgt also..

Warst du schon einmal in einem Swingerclub? Was sind deine Erfahrungen?

Bist du zu alt für BDSM?

Bist du zu alt für BDSM?

Wenn du bereits über 50 Jahre alt bist und diesen Artikel hier liest, oder sogar über 60 Jahre alt, dann solltest du dich wirklich fragen, ob du zu alt für BDSM bist.

Und, ist du es? Wie fühlst du dich? Fühlst du dich zu alt für BDSM? Oder bist du einfach nur unsicher, ob sich sowas in deinem Alter „noch gehört“?

Wenn du die Seite „über Lady Yve“ schon gelesen hast, dann weißt du, dass ich in der Mitte der 30iger bin. Jetzt denkst du dir bestimmt „die ist ja noch jung“, was ich gut nachvollziehen kann. Dennoch ist auch Mitte 30 ein spannendes Alter. Denn die 25-Jährigen finden es cool, dass ich „in meinem Alter noch auf Partys gehe“. Und für alle über 50 bin ich noch jung. Gefühlt würde ich mich eher bei den Mitte 20-Jährigen einordnen, aber da ich gestern erst von jemanden diesen Alters hörte, dass ich für meine 35 „ja noch echt gut aussehe“, gehörte ich da wohl doch nicht mehr zu. 😉

Als ich 20 Jahre alt war fand ich es klasse, wenn über 30 Jährige noch auf Piste gegangen sind und wollte das später auch so machen. Damals kamen mir alle über 30 unglaublich alt vor. Schlimm oder? Heute komme ich mir jedoch nicht so alt vor. *lach*

Und ich hoffe, dass es mir so auch mit 50 geht. 😊 Das ich immer noch BDSM auslebe, dass ich immer noch auf Partys gehe und mir dabei „gar nicht so alt vorkomme“.  In letzter Zeit merke ich immer mehr, dass “Alter“ im Auge des Betrachters liegt. Einer 80-Jährigen kommen vermutlich die 60-Jährigen vor wie junge Hüpfer. Und ich bin nun mal für 20-Jährige schon die ältere Frau. Um so besser, wenn ich positiv überraschen kann.

Du bist nie zu alt, um deine Sexualität auszuleben!

Unbefriedigte Lust führt zur Unzufriedenheit. Ich denke das kannst du bestätigen. Man wird unzufrieden, gereizt, unglücklich und vielleicht sucht man Trost in etwas anderem. Doch wenn die Lust an BDSM einmal in dir erwacht ist, dann will sie ausgelebt und nicht unterdrückt werden. Denn es ist völlig egal, ob man dir den Hintern mit 20, 40, 60, oder 80 versohlt. Vielleicht solltet ihr mit 80 etwas vorsichtiger sein. Aber vielleicht ist man mit 80 auch schon abgehärtet. Das sage ich euch dann in 45 Jahren. 😉

Meine Mutter (Ende 60) erzählte mir mal, nach ein paar Gläsern Wein, dass der Spruch „je Oller, je doller“ absolut zutrifft. Und, dass sie jetzt mehr Spaß im Bett hat als früher. Ich habe mich fast an meinem Wein verschluckt. *lach* Ich freue mich aber sehr für meine Mama und bin froh, dass sie sich auslebt. In welcher Form auch immer. Ich habe ehrlich gesagt nicht weiter nachgefragt.

Bist du zu alt für BDSM-Partys?

Als ich das erste Mal auf einer Fetisch-Party war (hier geht es zu meinem Erfahrungsbericht: Mein erste Fetisch-Party) ist mir sofort aufgefallen, dass die BDSM-Szene vom Alter her sehr gemischt ist und das fand ich vom ersten Moment an einfach nur klasse.

Tatsächlich sind hier die 20-Jährigen sogar eher in der Minderheit. Denn BDSM entdecken viele erst zwischen 30 und 40 oder auch noch später. Mittlerweile gibt es sogar eigene Partys und Stammtische für die jüngere Generation, daher findet man sie eher seltener auf anderen Fetisch-Partys. Das Höchstalter auf den Veranstaltungen für Jüngere ist meistens 35 Jahre. Da mein Partner (Yang) 10 Jahre älter ist als ich, habe ich so eine Party jedoch noch nie besucht.

Gerade auf den größeren Veranstaltungen (hier in Hamburg ist es zum Beispiel die Extravaganza oder die Obsession), trifft man auf den Fetisch-Partys 25 bis 70-Jährige. Alle haben gemeinsam Spaß und die Jüngeren können durch zugucken, von den Erfahrenen lernen.

Wenn du dich also das nächste Mal fragst, ob du zu alt für eine BDSM-Party bist? Dann geh doch einfach hin und schau dich um. 😊

Du möchtest wissen, was du auf solchen Partys anziehst? Dann schau doch mal hier: Dresscode auf Fetisch Partys.

Bin ich zu alt, um BDSM jetzt noch zu lernen?

In meinem Newsletter „Bist du ein Joachim oder wie die Anderen“ erzählte ich dir von Joachim, der sich mit über 60 Jahren getraut hat endlich seiner Leidenschaft zu folgen. Wir haben ihm auf einem Switcher-Stammtisch kennengelernt. Hier ein kleiner Auszug aus meinem Newsletter:

Warum erzähle ich dir das? Weil Joachim mich schwer beeindruckt hat. Denn an diesem Abend unterhielt ich mich noch eine Weile mit ihm und erfuhr, dass er bereits über 60 Jahre alt ist (genauer wollte er es nicht sagen 😉 und seit 11 Monaten an Fetischveranstaltungen aller Art teilnimmt. Er hatte schon lange das Verlangen BDSM auszuleben, denn es war schon immer in ihm.

Ich war sehr überrascht, als er mir sein ungefähres Alter sagte, denn auf mich wirkte er wie 45! Und er sprühte vor Energie und hatte eine Leidenschaft in den Augen, wie ein kleiner Junge, der an Weihnachten seine Geschenke auspackt. Seine Ausstrahlung war einfach ansteckend und so ließ ich mir seine Abenteuer in der SM-Szene erzählen. 

Er ist fasziniert von dieser Welt. Eine Welt, die eigene Regeln hat. Er betonte immer wieder “obwohl ich die Dame nicht kannte, es klappte einfach und wir konnten auf der Party spielen.”. Solche Begegnungen macht er durch seine offene Art häufiger und hat in kurzer Zeit schon viele Menschen kennengelernt. 

Doch im Laufe unseres Gesprächs erzählte mir Joachim, dass er es bereut, sich erst mit 60 Jahren auf eine Fetischparty getraut zu haben. Und, dass er diese Welt gerne früher entdeckt hätte.

Ich freue mich für ihn, dass er wenigstens mit 60 Jahren diesen Weg gegangen ist und nicht mehr nur davon träumt.“

Du musst dich einfach nur trauen und deiner Leidenschaft folgen!

Wenn du auch regelmäßige Gedanken und Anregungen zum Thema BDSM erhalten möchtest, dann solltest du dich hier in meinen Newsletter eintragen. Denn viele Inspirationen sind nur für meine Abonnenten bestimmt.

Ich denke du weißt jetzt, dass du nie zu alt bist, um BDSM jetzt noch zu erlernen. Du musst dich einfach nur trauen und deiner Leidenschaft folgen! Denn BDSM ist mehr als nur Leidenschaft…

Die Vorurteile der „Älteren“

Ich möchte noch mit ein paar Vorurteilen und Gedanken aufräumen, die die Generation über 50 gerne hat:

  • Fetisch-Partys sind doch nur was für Jüngere
    Nein, das Alter liegt zwischen 25 und 70 Jahren

  • Wer will denn schon eine alte Sub/ einen alten Dom?
    Du wirst überrascht sein, wenn ich dir jetzt sage, dass auch Jünger Menschen BDSMler mit Erfahrung schätzen. Ich denke mit einem erfahrenen Dom oder einer erfahrenen Sub kann man sogar viel mehr Spaß haben. Und ein erfahrener Dom/ Domina beherrscht ihr Handwerk.

  • In meinem Alter muss ich mich aber nicht mehr in Latex quetschen
    Nein, natürlich musst du das nicht. Trage das was dir gefällt und in dem du dich wohl fühlst. Bedenke aber, dass Latex auch mit 60 immer noch verdammt sexy sein kann. 😉

  • In meinem Alter macht man sowas doch nicht mehr
    Du wirst überrascht sein, wie viele BDSMler es ist deinem Alter gibt. Und die fühlen sich auch nicht zu alt dafür.
  • Wie soll ich denn jetzt noch jemanden kennenlernen, mit dem ich BDSM ausleben kann?
    Egal ob jung oder alt, den richtigen Partner zu finden ist schwer, aber leichter als man denkt. Schau doch mal hier in meinen Artikel: BDSM-Wie finde ich einen Partner

Egal ob du eher 20 oder eher 80 bist, lebe deine Leidenschaft und folge deinem Herzen und deiner Lust! 😉 Und denke immer daran, Du bist nie zu alt für BDSM!

Wenn ich dir so richtig Lust gemacht habe deiner Leidenschaft zu folgen, dann schau doch mal hier in den Adrett & Anders | DEIN BDSM SHOP rein. Die Seite gehört einem Freund von mir und ist eine absolute Empfehlung von mir!

Sinnesentzug-Wie du die 5 Sinne ausschaltest

Sinnesentzug-Wie du die 5 Sinne ausschaltest

Es gibt 5 Sinne, mit denen wir BDSMler eine Menge Spaß haben können. Schaltest du einen oder mehrere dieser Sinne bei deinem Sklaven aus, dann verstärken sich die anderen Wahrnehmungsfähigkeiten. Daher hat das Spiel mit dem Sinnesentzug im BDSM einen besonderen Reiz.

Mit dem Entzug der Sinne haben wir bestimmt alle schon einmal experimentiert. Ich habe bereits mit 16 Jahren Sex mit verbundenen Augen gehabt. Jetzt denkst du bestimmt „ja, aber das ist ja harmlos“ und damit hast du völlig recht. Dennoch ist es eine Art von Sinnesentzug und damit auch schon fast eine SM-Praktik. Du hast also schon früher damit angefangen, als du dachtest. 😉

Wie war das nochmal mit den 5 Sinnen?  

Bevor du weiterliest, möchte ich noch einmal darauf eingehen, von welchen 5 Sinnen ich hier spreche. Denn die moderne Medizin hat noch weitere Sinne entdeckt, wie z.B. den Temperatursinn oder auch den Gleichgewichtssinn. Um den geht es hier jedoch nicht, obwohl mir auch damit interessante Spiele einfallen würden. ;-D

Heute geht es um die 5 Sinne, die wir alle noch aus der Schule kennen:

  • Den Tastsinn
  • Das Sehen
  • Den Geruchssinn
  • Das Hören
  • Den Geschmackssinn

Ich denke diesen Sinnen sind wir uns alle bewusst, denn sie begleiten uns durch den Alltag und helfen uns dabei, die Umgebung wahrzunehmen.  

Was passiert, beim Entzug der Sinne?

Der Körper ist es gewöhnt, mit all seinen Sinnen die Umgebung erkunden. Schaltet man jedoch einen dieser Sinne aus, dann versuchen die anderen Sinne dieses Defizit auszugleichen. Wenn du zum Beispiel den Sehsinn durch eine Augenmaske ausschaltest, dann wird dir auffallen, wie gut du auf einmal hören und tasten kannst. Und so ist es auch andersrum. Kannst du nichts mehr hören, dann nimmst du jede noch so kleine Bewegung mit den Augen wahr.

Vermutlich kennst du dieses Phänomen von blinden Menschen. Ihr Tastsinn ist ein Vielfaches besser als das der Sehenden. Sie können Blindenschrift mit ihren Händen erkennen und werden mittlerweile sogar in der Früherkennen von Brustkrebs eingesetzt. Dort tasten Sie nach Veränderungen in den Brüsten von Frauen. Ein Traumjob vieler Männer. 😉    

Jetzt stell dir vor, du entziehst nicht nur einen Sinn, sondern gleich zwei oder drei. Wie werden sich die übrig gebliebenen Sinne anfühlen? Unglaublich intensiv, kann ich dir sagen! Und was kann man damit für herrliche Sessions planen?!

Wie kann ich die Sinne ausschalten?  

Wie schon beschreiben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Sinne zu entziehen. Ich werde daher alle Sinne durchgehen und dir Hilfsmittel zeigen, die die meisten vermutlich zu Hause haben und euch aber auch ein paar tolle Sachen zeigen, die den Reiz noch weiter verstärken. Denn eine Augenmaske ist eine ganze spannende Sache, aber eine Maske über dem ganzen Kopf ist viel interessanter!

In meinem Artikel SM-Spielzeug aus dem Haushalt findet ihr viele tolle Anregungen für BDSM Praktiken und Spiele, ohne teure Sextoys kaufen zu müssen.

So schaltest du die Sinne aus:

  1. Hören
    Hier eignen sich am besten einfache Ohropax. Ich kann euch die hier empfehlen, die nehme ich auch zum Schlafen. Sie sind sehr weich und passen sich dadurch den Ohren an, auch wenn dein Sklave besonders kleine Ohren hat. Ohropax können ohne Probleme über einen längeren Zeitraum getragen werden.  
    Du kannst aber z.B. auch einen Gehörschutz vom Bau nehmen. Nicht sehr hübsch, aber sehr effektiv. Richtig spannend wird es jedoch, wenn du deinem Sklaven Kopfhörer mit passender Musik gibst. So kannst du auch noch die Stimmung der Session steuern. Welche Musik sich für eine Session eignet findet du in dem Artikel BDSM Session planen.

  2. Schmecken
    Hier erreichst du den Sinnesentzug am besten mit einem Knebel. Als günstigen Knebel eignet sich ein Höschen, eine getragene Socke, oder auch ein Schal. Stoff trocknet jedoch den Mund sehr stark aus und du kannst dann nicht mehr beobachten, wie dein Sklave sich langsam voll sabbert. Wer möchte schon auf diese Erniedrigung verzichten? 😉 Ich empfehle dir daher in einen richtigen Knebel zu investieren. Die gibt es schon ab 10,- EUR zu kaufen. Zum Beispiel hier bei Amazon oder im Eufory Shop. Ganz wichtig: Achte darauf, dass du einen Knebel mit einem weichen Gummiball oder Gummistab kaufst. Denn hartes Plastik schadet den Zähnen deines Sklaven!

  3. Sehen
    Wie schon am Anfang erwähnt reicht hier fürs erste eine Schlafmaske oder auch ein Schal. Wenn ihr jedoch Gefallen an dieser Arzt von Sinnesentzug findet, dann lohnt es sich eine Maske zu kaufen, die wirklich 100% dunkel ist und nicht verrutschen kann. Hier findet ihr ein paar Beispiele: Fetisch-Masken

    Schwarze Kontaktlinsen: (wie ich sehe, gerade nicht auf Lager, aber vielleicht gibt es sie noch woanders) Ich habe bereits Erfahrungen damit gemacht und es war ein unglaublich geiles Gefühl! Man hat zwar die Augen auf und kann blinzeln, aber alles ist schwarz. Da wir am Tag spielten, konnte ich erkennen, dass es bei den Fenstern und generell im Licht etwas heller ist. Eine Session mit schwarzen Kontaktlinsen ist wirklich ein unbeschreibliches Gefühl! Einige Paar gehen so auch auf die Straße. Sie führen ihren Partner(in) durch die Stadt und dabei sieht es für andere so aus, als würden sie einfach nur spazieren gehen. Ein schöner Kick und es stärkt das Vertrauen und die Bindung zwischen Dom und Sub.
    ACHTUNG: Schwarze Kontaktlinsen sind meiner Meinung nur was für Linsenträger. Denn du musst die Linsen wieder rausbekommen, ohne etwas sehen zu können. Das haben schon einige unterschätzt und die Linsen nur mit Mühe wieder rausbekommen. Einige berichten auch von Panikanfällen. Wenn du kein Linsenträger bist, das aber trotzdem ausprobieren möchtest, dann teste bitte vorher mit einer Linse, ob du sie ohne Probleme wieder rausbekommst. Schließe am besten dein anderes Auge und übe ein wenig, ohne dabei in den Spiegel zu gucken.

  4. Riechen
    Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Geruchssinn kann mit anderen Dürften überdeckt werden, wie z.B. mit einem getragenen Höschen oder mit getragenen Socken an der Nase. Es geht jedoch auch ein Minzöl, Parfum oder ein anderer angenehmer und auch als Strafe, ein nicht so angenehmer, 😉 Duft.

    Den Geruchssinn kannst du jedoch auch komplett ausschalten. Zum Beispiel in dem du eine Nasenklammer (A) aus dem Sportbedarf, verwendest. Experimentierfreudige können es mit einer Gasmaske mit Filter versuchen. Die Gasmaske filtert die Luft und es kommt zu einem Atemwiederstand. Daher wird die Gasmaske (A) auch gerne bei BDSM-Spielen mit Atemreduktion verwendet. ACHTUNG: Einige Menschen bekommen Platzangst, wenn sie eine Gasmaske auf haben und wissen plötzlich nicht mehr, wie sie richtig atmen. Beobachte daher deinen Sklaven auf Anzeichen von Panik.

  5. Tasten
    Deinem Sklaven nimmst du am einfachsten den Tastsinn, in dem du ihn fesselst. Wer seinen Körper nicht bewegen kann, kann auch nichts ertasten. 😉 Also eigentlich ganz einfach, oder? Doch möchte eine Herrin ihren Sklaven ja auch anfassen können. Hier kann es für beide spannend sein, wenn sie Gummi, bzw. Latexhandschuhe trägt. Dadurch verändert sich das Gefühl auf der Haut für beide. Ich verwende bei vielen Gelegenheiten Latexhandschuhe. Wie schon in einem früheren Artikel erwähnt verwende ich gerne die Allergie freien Handschuhe aus Nitril.

    Es gibt auch eine Vielzahl von Bondage Handschuhen, wie du hier im Eufory Shop sehen kannst: Bondage Handschuhe

    Damit habe ich bisher noch keine Erfahrungen gesammelt. Du schon? Dann schreib mir doch einen Kommentar, wie es sich anfühlt und ob du sie anderen empfehlen würdest.

    Mit Folie lässt sich das Fühlen noch weiter verändern. Du kannst den ganzen Körper oder auch Teile mit Folie einwickeln. Wenn du den ganzen Körper mit Folie umwickelst, dann nennt sich diese BDSM-Praktik Mumifizieren. Da hier einiges zu beachten ist, werde ich hier unter der Kategorie Praktiken noch einen separaten Artikel dazu schreiben.

Achte auf deinen Sklaven!

Einen kurzen Moment kam bei mir Panik auf.

Der Sinnesentzug ist nicht nur sehr geil, er kann auch beängstigend sein. Gerade wenn mehrere Sinne entzogen werden, wie zum Beispiel das Hören und das Sehen. Deine Sub/ dein Sklave kann es mit der Angst bekommen und die zuerst so geile Session, kann in einer Panikattacke enden. Ich habe mich mal mumifizieren lassen, dabei wird der Körper komplett in Folie eingewickelt. Auch meine Augen waren mit schwarzer Folie umwickelt. Ich konnte nichts sehen, nichts mehr fühlen (zumindest nicht mit den Händen) und ich war noch dazu hilflos. Ich wäre alleine nicht wieder aus der Mumifizierung rausgekommen und dadurch, dass auch die Beine zusammengeschnürt wurden, konnte ich auch nicht mehr stehen. Ich war komplett hilflos. Einen kurzen Moment kam bei mir Panik auf. Mein damaliger Partner war jedoch die ganze Zeit in meiner Nähe und hat mich gehalten. Durch seine Nähe konnte ich mich an die neue Situation gewöhnen und die Session genießen. Daher achtet auf euren Sklaven!

Das kannst du tun, um eine Panik zu vermeiden:

  • Kläre vorher ob, dein Sklave an Platzangst bzw. Klaustrophobie leidet
  • Sprecht über Tabus
  • Langsam herantasten, nicht sofort alle Sinne entziehen
  • Stelle Körperkontakt her, dann weiß er, dass du in der Nähe bist. Das gibt ihm ein Gefühl der Sicherheit
  • Lass ihn nicht unbeaufsichtigt
  • Sei immer Herrin deiner Sinne. Also trinke nicht zu viel Alkohol, so dass du brenzlige Situationen erkennen und sofort reagieren kannst.

Der Reiz beim Sinnesentzug

Ich liebe den Entzug der Sinne in jeder Form. Als Herrin mag ich das Gefühl, dass er mir ausgeliefert ist und als Sub (ja wir switchen) liebe ich es, wenn sich einzelne Sinne dadurch verschärfen und ich die Umgebung anders wahrnehme. Der Sinnesentzug hilft mir dabei mich zu fokussieren und andere Gedanken auszublenden.

Tastet euch langsam heran, aber probiert es aus!

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Mein Sklave von zwei Frauen dominiert- 3. Teil

Mein Sklave von zwei Frauen dominiert- 3. Teil

Du hast den 1. und den 2. Teil meiner Session mit Sklave Yang und Herrin Elena noch nicht gelesen?! Dann solltest du zuerst hier anfangen:

Das hier ist der 3. und letzte Teil der Session. Ich hoffe, du wirst beim Lesen genau so viel Spaß haben, wie wir bei der Session. 😉

„Wir werden dich jetzt fesseln“

Mein Yang bekam sein Fesselset aus Leder umgebunden, so eins wie dieses hier (siehe Bild). Aber natürlich ein anderes Halsband!

Der Sklave von Herrin Elena hatte vor kurzem in ihrem Flur eine Wand mit Ösen präpariert, so dass wir Yang mit Seilen gut an der Wand fixieren konnten. So stand er breitbeinig mit dem Bauch zur Wand und hatte kaum noch Bewegungsspielraum. Ich achtete darauf, dass Elena ihn fesselt. Denn sein Wunsch war es ja, von einer Unbekannten gefesselt zu werden…

Ich holte währenddessen ein paar Wäscheklammern aus meiner Tasche und die Gerte aus dem Wohnzimmer. Während Elena noch ihre Schnürung prüfte setzte ich mehrere Klammern an seine Eier, an seine Vorhaut und an seine mittlerweile sehr empfindlichen Nippel. Mein Tun wurde doch ein Stöhnen begleitet.

Mit ihrem Werk zufrieden trat die Herrin einen Schritt zurück und wir beide zogen unsere Gerten raus und er durfte ein intensives Spanking genießen.. Natürlich durfte auch der Rohrstock nicht fehlen. 😉 Sein Hintern und sein Rücken wurden immer roter und es bildeten sich bereits kleine Blutergüsse.. Sehr schön! Wir machten eine Pause und ich versetzte die Klammern unter dem Stöhnen meines Sklaven. Wir streichelten ihn und Bianka fragte mich, ob sie an seinen Nippel lecken durfte. Sie durfte.. Und so genoss er ihre Liebkosungen. Von zwei Damen berührt und gestreichelt..

Ich zog mir wieder einen Latexhandschuh an, übergoss ihn mit Gleitgel und zog unbarmherzig langsam den Plug aus seinem Hintern, den sein Schließmuskel nur wiederwillig hergeben wollte. Aber ich habe gewonnen. 😉 Ich füllte seinen Schließmuskel mit meinen Händen und konnte bereits vier Finger rein stecken (meine Hände sind größer als die von Herrin Elena). „Oh, darf ich mitmachen?“, fragte sie. „Natürlich“, sagte ich ihr. Sie tat es mir nach und steckte vorsichtig zwei Finger mit rein. *ahhhhrg* Kam es von meinem Sklaven. „Geht es dir gut Sklave?“. „Ja Lady Yve, ich genieße das Gefühl der Dehnung. Bitte machen sie weiter“.

Das ließ sich Elena nicht zweimal sagen und steckte einen weiteren Finger in ihn rein. Er gewöhnte sich schnell an die Dehnung und wollte mehr. Die Herrin steckte jetzt den vierten Finger in seinen Anus und man spürte die Enge. Unsere Finger steckten jeweils bis zur Hälfte in ihm drin und bewegten sich rhythmisch. Ich war sehr stolz auf ihn, so viel hatte er noch nie geschafft. Es war wohl seiner unendlichen Geilheit geschuldet..

Ich zog mich aus ihm zurück und kontrollierte die Klammern. Die Klammern an seinem Sack drückte ich noch ein bisschen fester, bevor ich sie ganz löste. Auch die Klammern an den Nippeln wurden gelöst und mit saugenden Küssen gekühlt.

„Herrin Elena, ich bin durstig. Lass uns ins Wohnzimmer zurück gehen“, sagte ich zu ihr. Ich gab meinem Sklaven ein Schluck zu trinken und wir ließen ihn an der Wand fest geschnürt stehen. Safety first! 😉

Wir zogen uns in das Wohnzimmer zurück, tranken wieder ein Glas Sekt und unterhielten uns über das Erlebnis. Wir waren beide total euphorisch. Sie fragte mich, ob wir Yang jetzt wirklich so stehen lassen können. Aber ich versicherte ihr, dass er das genießt und gerne eine Zeit der Ruhe hat, in der er die Situation ganz auskosten kann. Wir besprachen die weiteren Schritte und wandten uns wieder dem Sklaven zu.

Dilator-Unterricht

Wir banden Yang von der Wand los und dabei fiel mir auf, dass wir eine Klammer an seinem Hodensack vergessen hatten. Oder war das Absicht? Wer weiß.. *grins*. Als ich diese Klammer löste bekam ich einen Schrei als Dankeschön von ihm. Vielleicht sollte ich häufiger mal Klammern „vergessen“. 😉

Wäscheklammern zur Benutzung am Sklave

Von der Wand los gebunden mussten wir ihn erst einmal stützen, bis sein Kreislauf wieder hergestellt war. Ich begutachtete zufrieden die roten Striemen auf seinem Hintern und wir legten ihn auf das Bett im Schlafzimmer.

Als hätten wir uns abgesprochen, fing Elena an seinen Schwanz zu wichsen und ich setzte mich, ohne Höschen, auf sein Gesicht. „Wollen wir ihn kommen lassen?“, fragte mich Elena. „Ja, ich glaube er hat sich eine Belohnung verdient“, erwiderte ich.

Ich setzte mich auf sein Gesicht und ließ ihn nur noch wenig Luft zum Atmen. Ich weiß wie sehr er das liebt. Da ich pinkeln musste durfte er meinen Natursekt genießen, während die Herrin seinen Schwanz wichste. Sie genoss die Szene und hatte mit einem Latexbettlaken vorgesorgt. Mein Sklave hat jedoch brav alles ausgetrunken, ohne einen Tropfen zu verkleckern. Sehr gut!

Es dauerte nicht lange und er stand kurz vor dem Orgasmus. Herrin Elena wurde in ihren Bewegungen langsamer und steigerte damit seine Lust. „Bitte, darf ich kommen?“, fragte er. Ohne auf seine Bitte zu antworten wurde die Herrin in ihren Bewegungen schneller und ich machte mich erneut an seinen Nippeln zu schaffen. „ICH KOMME!“ schrie er etwas ängstlich, da er sich nicht mehr beherrschen konnte und nicht wusste, ob er von mir die Erlaubnis bekommt. „Du darfst..“ Kamen die erlösenden Worte von mir. Und nur ein paar Sekunden später sprudelte sein Sperma aus ihm heraus. Er war völlig fertig und genoss die Nachwirkungen seines Orgasmus. Wir streichelten ihn und ließen ihm einen Moment der Erholung.

Und so fickt man eine Harnröhre

(Achtung: Dieser Abschnitt enthält keine vollständige Anleitung zum Umgang mit einem Dilator)

Während wir meinem Sklaven seine Erholung gönnten bereitete Herrin Elena die Dilatoren vor. Sie zog sich wieder ein paar Latexhandschuhe an (mittlerweile bildete sich schon ein kleiner Berg in ihrer Wohnung), desinfizierte zuerst einen großen Teller und dann die ersten drei Stäbe vom Dilator-Set. Sie sind der Größe nach aufgereiht. Wir haben für den Anfang natürlich die kleinen genommen. 😉

Ich zog mir ebenfalls Handschuhe an und mein Yang beobachtete vom Bett aus die Szene, die sich ihm bot. Ihm gingen bestimmt so einige Gedanken durch den Kopf. Wie ein Dilatorset aussieht, siehst du hier auf dem Bild.

„Ich denke wir sollten ihn am Bett fixieren, damit ihm nichts passiert. Oder wie siehst du das Herrin Elena?“, fragte ich sie schmunzelnd. „Aber selbstverständlich. Wir sind ja vorsichtig.“ Also machten wir den Sklaven mit Seilen am Bett fest, dass vermutlich nicht nur rein zufällig, ein Eisengestell hatte.

Elena nahm das kleinste Stäbchen, schmierte steriles Gleitgel auf den Dilator und erklärte mir die Handhabung damit. Sie nahm den Dilator und steckte ihn in die Harnröhre meines Sklaven. Sein Schwanz stand bereits, was mich nicht wunderte. Er war hilflos ans Bett gefesselt, während zwei schöne Damen sich über ihn beugten und mit einem Dilator nährten. Wen würde das nicht anmachen? 😉

Vorsichtig steckte sie den Dilator immer weiter in seinen Schwanz rein. Es gibt einen kleinen Knick im Stab, der nun verschwand. Ich war erstaunt, wie weit der Stab rein ging. Nur noch ein paar Zentimeter guckten oben raus. Yang wusste nicht, ob er hingucken sollte, oder einfach nur genießen will. Er schaute immer wieder, was wir mit ihm anstellten und schloss dann wieder die Augen. Er stöhnte vor Lust und stemmte sich in seine Fesseln. Es war schön für mich ihn so zu sehen. Ich mag es, wenn er mir ausgeliefert ist. Und der Kick mit einem Eisenstab seine Harnröhre zu ficken, war sehr geil! Elena zog den Dilator langsam wieder aus seiner Harnröhre raus und bewegte sie dann etwas schneller hin und her, während sie seinen Schwanz wichste. Ich schaute fasziniert zu, wie sie seine Harnröhre fickte. „Willst du übernehmen?“, fragte sie mich und ich nahm den Dilator in die Hand und zog den Dilator langsam tiefer rein und wieder fast raus. Dabei fing ich an wieder seinen Schwanz zu wichsen. Es war ein faszinierendes Gefühl. Ich merkte dabei von außen, wie der Metallstab durch seine Harnröhre gleitete.

Ich schaute fasziniert zu, wie sie seine Harnröhre fickte.

Obwohl mein Sklave erst vor kurzem gekommen ist, war er wieder kurz vor dem Orgasmus, aber wir waren noch nicht soweit. Also hörte ich auf seinen Schwanz zu wichsen und konzentrierte mich nur auf das Reingleiten des Dilators. Es fühlte sich berauschend an. Ich kann jetzt gut verstehen, warum Elena auf Klinik-Szenarien steht.

„Ich denke wir können eine Nummer dicker nehmen“, sagte Elena und gab mir den nächst größeren Dilator in die Hand. Ich nahm den Stab und verteilte viel von dem Gleitgel auf dem Dilator und auf dem Eingang der Harnröhre, so wie die Herrin es mir gezeigt hatte. Mein Sklave stöhnte als der dickere Dilator seine Harnröhre dehnte. Ein Blick auf sein Gesicht zeigte mir, wie sehr er es genoss. Seine Gedanken hörten auf und er war einfach nur ein Sklave, der von zwei Herrinnen in die Harnröhre gefickt wird. Nicht mehr ansprechbar, aber unglaublich geil, lieferte er sich voll und ganz seinen zwei Herinnen aus. Und wir genossen es!

Der Dilator gleitete viel langsamer in die Harnröhre rein, als der dünnere Stab. Ich machte daher ganz langsam und ließ ihm Zeit, sich an die Dehnung zu gewöhnen. Herrin Elena ließ sich nicht nehmen seine Eier feste zwischen ihren Fingern zu kneten und mit der anderen seinen Schwanz zu wichsen. Ich konzentrierte mich voll und ganz auf das rein uns raus mit dem Dilator. Wieder war er kurz vor dem Kommen „Ich denke, er hat genug“, sagte ich zu Elena und sie verstärkte ihre wichsenden Bewegungen. Ich passte mich ihren Bewegungen an und wir wichsten und fickten gleichzeitig seinen Schwanz. Ein geiles Gefühl! Dem einer Herrin würdig!

„AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH“ „OHHHHHHHHHHHHHHHH“ So laut habe ich ihn noch nie bei einem Orgasmus schreien hören. Er zitterte am ganzen Körper und Schweiß bedeckte seine Haut. Er roch unglaublich gut und ich nahm ihn in die Arme. Herrin Elena lag auf der anderen Seite. Und so hielten wir ihn beide im Arm und streichelten ihn. Bis er wieder in der Wirklichkeit angekommen war.

Eine überraschende Bitte

Nach einer Weile fragte Herrin Elena, ob ich sie auspeitschen könnte. Die ganze Szene hätte sie so heiß gemacht, dass sie es jetzt richtig hart mit der Gerte braucht. Wie könnte ich einer Lady so eine Bitte abschlagen..? Yang ging vom Bett runter und sie platzierte sich nackt und auf allen Vieren auf dem Bett. (zwischendurch hatte ich auch mein Kleid verloren und wusste gar nicht so genau, wie das passiert war). Ich nahm die Gerte in die Hand und haute ihr prüfend auf den Arsch, aber sie wollte immer mehr und immer härtere Schläge. Tief rote Striemen bedeckten bereits ihren Körper und sie bat mich um mehr. Und sie bekam mehr.. Ich nahm mir jetzt den Rohrstock und sie genoss die harten Schläge. Doch sie hatte immer noch nicht genug und ich wand mich den Innenseiten ihren Füßen zu. Damit hatte sie nicht gerechnet und ein lauter, lustvoller Schrei kam aus ihrer Kehle. Ich nahm eine kleine Rosshaar Peitsche (Amazon) von ihr in die Hand und machte auf ihrem wunderschönen Hintern weiter. Schnell zog die Peitsche tiefe Spuren durch ihre Haut. Sie schrie immer lauter und wand sich lustvoll auf dem Bett. Als sie nicht mehr konnte sagte sie „Stopp, das war geil“ und ich hörte auf. Ich streichelte ihr über den Rücken und ihren Po. Küsste ihren Hintern und streichelte sie. Sie genoss die Berührungen und blieb auf dem Bett liegen. Mein Yang und ich versuchten währenddessen ein bisschen Ordnung zu schaffen.

Und danach?

Vor uns war ein riesen Chaos. Überall lagen Handschuhe, Zewa Tücher, Klamotten und Spielzeug rum. Huch.. Das war uns gar nicht so aufgefallen. Also schnell alles zusammen geräumt und dann ging es nackt auf ihr Sofa. Zu dritt lagen wir aneinander gekuschelt auf ihrem Sofa und sprachen über das eben Erlebte. Wir tranken den letzten Sekt aus und genossen das Nachbeben. Es war ein unglaubliches Erlebnis! Einfach berauschend und unbeschreiblich!

Später verabschiedeten wir uns bei Herrin Elena und bedankten uns für die tolle Session. Sie meinte, sie hat zu danken und schrieb uns noch kurz danach „Danke ihr Zwei, dass ich Teil davon sein durfte. Ihr seid ein tolles Paar und ihr passt wirklich prima zusammen!“. Was für ein schönes Kompliment! 😊

Ende

Mein Fazit:
Mit der passenden Frau, würde ich immer wieder meinen Sklaven teilen. Nach Corona ist bereits eine Session mit einer anderen Lady geplant. Mal sehen, ob die auch so intensiv wird, wie diese hier.

Kannst du dir eine Session mit zwei Herrinnen vorstellen? Bzw. würdest du deinen Sklaven teilen?

Mein Sklave von zwei Frauen dominiert 2. Teil

Mein Sklave von zwei Frauen dominiert 2. Teil

Du hast den 1. Teil noch nicht gelesen? Dann beginne hier: Mein Sklave von zwei Frauen dominiert 1. Teil

Am Tag der Session…

Sklave Yang bekam seine ersten Aufgaben

Wir verabredeten uns an einem Donnerstag. Also trafen wir uns erst abends bei ihr. Natürlich wollte ich meinen Yang schon bei der Arbeit auf diesen besonderen Abend vorbereiten und gab ihm 5 Briefe mit in die Firma. Der erste Brief sollte um 11Uhr geöffnet werden.  

11Uhr: „Guten Morgen mein Liebster, ich hoffe du hast gut geschlafen und bist ausgeruht. Denn du wirst deine Energie heute brauchen. Ab jetzt bist du nicht mehr XX, sondern nur noch mein Sklave Yang! Ich möchte, dass du mir keine Schande machst und dich so verhältst, wie es deinem Stand geziemt.  Mach deine Lady stolz!

Wenn du mich verstanden hast Sklave, dann schickst du mir ein Foto, auf dem du am Boden kniest.  Für alle Aufgaben hast du bis zur Öffnung des nächsten Briefes Zeit.“

Um 11:011 habe ich bereits das gewünschte Foto von ihm mit den Worten „Ja Lady Yve“ erhalten.“

12Uhr: Die Damen werden Durst haben, geh und besorge uns 2 Flaschen Sekt für die Herrin und deine Lady. Auch hiervon schickst du mir ein Foto als Zeichen deiner Ergebenheit. Deine Lady Yve.

Um 12:30 bekam ich ein Foto von 2 Flaschen meines lieblings Sekts und lobte ihn natürlich dafür. (Ich trinke am liebsten den „Brut Dargent Chardonnay ‘ON ICE‘“, falls ich mal bei dir zu Gast bin oder du eine Aufgabe für mich erfüllen musst. 😉 )

13Uhr: Die Stunden vergehen für dich wohl sehr langsam und du wirst dich fragen, was wohl als nächstes kommt. So langsam sollen ja der Spaß und die Herausforderung beginnen. Und ich vermute, dass du bereits deinen Cockring (Amazon) aus dem Umschlag in der Hand hältst..
Zieh dir den Ring über und dann wichse ihn schön für mich. Dann mach ein Foto von deinem steifen Schwanz.

Das wirst du an eine WhatsApp Gruppe schicken, die du selber erstellst und die aus mir, dir und Herrin Elena beseht. Ihre Nummer: 0173 XX XX XX X.

13:20: Ja er hatte sich etwas Zeit gelassen. Wie er mir später sagte kostete es ihm große Überwindung einer fremden Dame ein Foto von seinem Schwanz zu schicken. Aber als guter Sklave, folgte er meiner Anweisung.

Herrin Elena war begeistert und nun war sie auf einmal präsent. Sie antworte sofort und nahm direkt ihre Rolle ein. Sie ermutigte meinen Sklaven zusätzlich und seine Aufregung stieg immer weiter an. Natürlich schrieben wir Ladys uns untereinander und tauschten uns über die Erfahrung und den kommenden Abend aus. Auch bei uns stieg die Aufregung immer weiter an. 😊

14Uhr: Mein Sklave, die Herrin mag es gerne sauber. Nimm den beiliegenden Klistier (Amazon)und benutze ihn, wie ich es dir schon einmal gezeigt habe. Der Darm wird sich nach 5-30 Minuten entleeren. Bleib in der Nähe einer Toilette. 😉 Schreib uns eine Nachricht, wenn alles geklappt hat. Deine Lady Yve
PS: Viel trinken

Der Klistier (Amazon)wirkte für ihn überraschend schnell, aber da er sich an meine Anweisung gehalten hat, schafft er es rechtzeitig zur Toilette.

An diesem Tag haben sich seine Kollegen bestimmt gewundert, warum er heute so oft auf Klo rennt. *grins* Bei der Vorstellung wie der Druck in seinem Darm immer stärker wurde und er panisch zur Toilette rannte musste ich grinsen..

14:35: “Lady Yve, Herrin Elena, ich bin nun sauber und bereit.”

15Uhr: Sklave, die Damen wollen erneut deinen Schwanz sehen. Und vergiss den Cockring (Amazon) nicht! Deine Lady Yve

15:10: Das Foto kam prompt. Er war schon so geil, dass sein Schwanz schon von allein stand. Wie er mir später erzählte.

16Uhr: Bald ist es soweit und ich bin mindestens genau so aufgeregt wie du. Na ja, vielleicht auch etwas weniger. 😉
Ich bin stolz auf dich und werde auf dich aufpassen. Ich liebe Dich. Deine Yin

16:05: Er schrieb mir, dass er mich auch liebt und mehr als aufgeregt ist.

Auf dem Weg zu Herrin Elena

Wir trafen uns nach der Arbeit an der U-Bahn. Mein Yang war sehr still und es kam kein richtiges Gespräch zu Stande. Als wir noch ein Stück Bus fahren musste fragte ich ihn ein paar banale Dinge und wollte mit ihm ein Gespräch anfangen, um die lange Fahrt zu überbrücken. Die Fahrt kam uns nämlich beiden endlos vor. Doch meinem Sklaven war nicht nach reiten und er sagte mir, dass er so aufgeregt ist, das genießen möchte und gerade nicht über irgendwas „normales“ reden möchte. Und ich wollte ihm natürlich nicht erzählen, was ihn erwartet. Also war es eine recht ruhige Busfahrt.
Was wohl in seinem Kopf vor sich ging? Ob er sich schon ausgemalt hat, was ihn erwartet? Wie Herrin Elena sich aussieht? Was wir mit ihm machen würden?

Klopf klopf…

Herrin Elena machte uns in einem schwarzen Korsett die Tür auf, das ihre schönen Brüste betonte und ihre Taille unterstrich. Dazu trug sie einen schwarzen Rock, der an der Seite aufgeschlitzt war und schwarze halterlose Strümpfe. Das Schwarz bot einen tollen Kontrast zu ihren blonden langen Haaren.

„Hallo Elena, das hier ist Yang.“ Etwas eingeschüchtert begrüßte Yang sie und die beiden wechselten ein paar kurze Worte. Aber ich wollte ja in jedem Fall vermeiden, dass sie sich vorher besser kennenlernen. Also ging ich dazwischen: „Ab mit dir ins Badezimmer und mach dich fertig. Belästige die Herrin nicht mit deinem Geschwätz!“ „Ja Lady Yve“. Ich führte ihn in das Badezimmer und wies ihn an sich zu melden, sobald er sich fertig gemacht hat.

Währenddessen machten wir Ladys im Wohnzimmer den ersten Sekt auf und besprachen das weitere Vorgehen und ich zeigte ihr die mitgebrachten Spielzeuge. Wir alle waren super aufgeregt und es ging eine Energie und ein Prickeln durch den Raum, wie vor dem ersten Mal. Was es ja irgendwie auch war..

Eine Lady kümmert sich um ihren Sklaven und so bekam er auch ein Glas Sekt ins Badezimmer gestellt, um die Nerven ein wenig zu beruhigen. Er war wirklich sehr aufgeregt. So habe ich ihn noch nie gesehen. Ein herrliches Gefühl!

Zurück im Wohnzimmer zog auch ich mich um. Ich schlüpfte in ein kurzes enges Kleid, dass nicht mal ganz meinen Po bedeckte. Es schmiegte sich eng an meinen Körper und betonte meine großen Brüste. Dazu trug ich ebenfalls halterlose Strümpfe. Dabei wusste ich, dass mein Yang Nylons hasste, aber es sah einfach besser aus. Und ich will ja nicht meinen Sklaven glücklich machen. 😉

„Lady Yve, ich bin fertig“ ertönte es aus dem Badezimmer

Ich ließ ihn noch ein wenig zappeln und ging dann ins Badezimmer. Dort erhielt er sein Halsband (weiterlesen), eine Umarmung und die letzten Anweisungen. Natürlich führte ich ihn nackt aus dem Badezimmer, direkt in das Wohnzimmer zu Herrin Elena.

„So und du bist also Yang.. Als erstes gibt es hier in meinem Haus eine Regel zu befolgen: Der Sklave hat nur auf allen Vieren zu gehen, also runter mit dir! Sehr schön!“

„Auch wirst du deinen Kopf gesenkt halten und nur sprechen, wenn wir dich dazu auffordern. Hast du das verstanden Yang?“ fragte ich ihn. „Ja L..ady Y..ve“ stotterte er ein wenig vor Aufregung.

„Bitte begrüße uns, wie ich es dir beigebracht habe“.

Mein Sklave küsste den Fuß von Herrin Elena und sagte mit gesenktem Kopf „Herrin Elena, ich bin Ihr Sklave und werde Ihnen dienen und ihren Anweisungen folgen. So wie es sich für meinen Stand gehört.“. Das wiederholte er bei mir und kam erneut ins Stocken, weil er den Satz vergessen hatte. *klatsch* Da sauste die Gerte (Amazon) von Herrin Elena auf seinen Hintern. „Wie heißt das?!“ Er wiederholte „Lady Yve, ich bin Ihr Sklave und werde Ihnen dienen und ihren Anweisungen folgen. So wie es sich für meinen Stand gehört.“ Diesmal kam es flüssiger und ich streichelte zur Belohnung über seinen Kopf. Dabei merkte ich, wie er zitterte. Und das vor Aufregung, denn meine Frage, ob ihm kalt sei verneinte er…

Du möchtest auch eine Session planen? Dann lies hier weiter: Plane deine Session nach der 5-Punkte Checkliste

Die Vorführung des Sklaven

„Ich möchte dich Herrin Elena präsentieren, also dreh dich bitte einmal um“. Herrin Elena begutachtete den Sklaven und klatschte ihm auf den hintern „sehr schönes Objekt.“ „Danke Herrin Elena“ Und wieder klatschte es *klatsch*. Diesmal war es jedoch meine Gerte. „Sollst du unaufgefordert sprechen?!“ „Nein Lady Yve.“ „Und warum tust du es dann?“ fragte ich ihn. „Ich.. Ich bin so aufgeregt“. „Na gut, dann lassen wir das noch einmal durchgehen. Aber reiß dich zusammen!“ *klatsch* Der war für meinen Spaß.. 😉

(Jede Herrin wünscht sich einen gut erzogenen Sklaven, der sich entsprechend benimmt. Denn wenn sich der Sklave nicht vor einer anderen Lady benehmen kann, dann zeigt das, wie schlecht er erzogen wurde. Sein Betragen fällt also auf seine Herrin zurück. Also benehmt euch!)

„Zieh deine Arschbacken auseinander, Sklave, damit wir dich besser begutachten können“, sagte ich zu ihm. Er zog mit seinen Händen seinen Po auseinander und wir hatten einen guten Blick auf seinen Anus. Der uns geradezu aufforderte mit ihm zu spielen. „Darf ich?“, fragte Herrin Elena mit einem Blick auf seinen Hinter. „Sehr gerne“, erwiderte ich.

Die Herrin zog sich einen der schwarzen Latexhandschuhe* an, die ich extra mitgebracht hatte, befeuchtete ihre Finger mit Gleitgel und steckte ihm vorsichtig einen Finger in den Po. Ein Stöhnen des Sklaven zeigte uns, dass es ihm gefällt. „Oh, das gefällt dir also?“ fragte Elena. „Ja Herrin“. „Aber ein Finger ist doch langweilig oder“ fragte die Herrin. „Ja Herrin Elena, ich mag es gerne gedehnt.“ Natürlich wollten wir, dass der Sklave auf seine Kosten kommt, also stecke die Herrin noch zwei weitere Finger in seinen Hintern und bewegte diese hin und her. Ich wichste vorne mit Latexhandschuhen* und Gleitgel seinen Schwanz. Immer vor und zurück.. Und passte mich den Stößen der Herrin an. Mein Yang ließ sich immer mehr fallen und die Geilheit überkam ihn. Die Nervosität schwand und er ruhte ganz in sich.

(*Ich bevorzuge Handschuhe aus Nitril, nicht aus Latex, da es hier nicht zu Allergien kommt und sie reißfester sind. Meinen Favoriten bekommt ihr hier: Nitril Handschuhe,schwarz Amazon)

„Meinst du nicht, da passen noch ein paar Finger mehr rein?“ fragte ich Elena. „Doch, hier ist noch Platz“ erwiderte sie lachend. Mein Sklave schaute etwas ängstlich auf, traute sich aber doch nicht etwas zu sagen. Ich rieb meinen Handschuh mit noch mehr Gleitgel ein und steckte vorsichtig einen Finger zu Elenas bereits 4 Fingern in seinen Hintern. Ich spürte wie der Schließmuskel sich etwas wehrte, sich dann aber langsam entspannte und meinen Finger rein ließ. Er stöhnte bei dieser Dehnung laut auf und eine Gänsehaut bereite sich über seinen Rücken aus. Elena nahm einen Finger raus und ich steckte dafür einen weiteren rein. Wir tasteten uns tiefer rein und erhöhten so die Dehnung immer weiter. Genussvoll presste sich mein Sklave gegen unsere Hände. „Oh, das scheint ihm zu gefallen“, sagte Herrin Elana lachend zu mir. „Ja das liebt er. Er mag es, wenn man sein Arschloch fickt, oder Yang?!“ „Ja Lady Yve, ich liebe es“, presste er stöhnend hervor.

(Für anale Spiele nehme ich am liebsten das geschmacklose Silikongleitgel “longtime” von Ritex (Amazon), da es wirklich sehr lange hält )

Ich zog mich aus seinem Hintern zurück, entfernte den Handschuh (wir sollten an diesem Abend sehr viel davon gebrauchen) und befestigte zwei Nippelsauger an seinen Nippeln. Mein Sklave liebt es, wenn man mit seinen Nippeln spielt. Einer seiner erogenen Zonen. 😉

Die Sauger saugten sich immer fester und man konnte sehen, wie sich das Blut staute. Gut, dass sie einige Minuten dranbleiben können, denn er sog die Luft scharf zwischen seine Zähne ein, als der Schmerz langsam immer intensiver wurde. Diesen Moment wollte ich noch ein wenig länger genießen und drehte die Sauger immer fester.. Die Nippel zogen sich grotesk in die Länge und nahmen langsam eine dunklere Färbung ein. Also lockerte ich die Sauger wieder und saugte diesmal einen seiner Hoden ein. Erst vorsichtig und dann immer stärker wurde sein Hoden in die Röhre gesaugt. Dann nahm ich den anderen Hoden.. Ein Stöhnen kam aus seiner Kehle. Ob es mir galt oder Herrin Elena, die mittlerweile fast ihre Ganze Hand in ihm versenkt hat. Wer weiß..?

Eine Herrin war in seinem Innersten und eine Lady beschäftigte sich mit seinem empfindlichsten Teilen. Welcher Sklave würde das nicht genießen? So viel Aufmerksamkeit von zwei Damen..

Ich wichste wieder seinen Schwanz und merkte, dass er sich langsam einem Orgasmus nährt. „Darf ich kommen Lady Yve?“ „Nein, natürlich nicht!“, erwiderte ich, schlug mit der flachen Hand auf seinen Schwanz und hörte auf ihn zu wichsen. Herrin Elena gönnte ihm ebenfalls eine Verschnaufpause und fragte nach einem Analplug (Amazon). Natürlich hatten wir alles dabei und ich zeigte ihr die Auswahl. „Yang, hattest du schon mal den großen drin?“ und zeigte auf einen riesigen schwarzen Analplug. „Ja Herrin Elena und es hat sich sehr gut angefühlt“.

Elena wartete nicht lange und rieb den Plug mit ordentlich Gleitgel ein. Ich hielt meinen Sklaven an den Schultern fest und schaute zu, wie sich die Herrin immer weiter rein tastete. Der Plug war wirklich riesig und man konnte sehen, wie der Schließmuskel sich Mühe gab ihn immer weiter zu umfassen. Gut das Elena ihn bereits gedehnt hatte. *plopp* Und Schwupp war er drin.. „Huch, manchmal geht es auf einmal so schnell!“ grinste Elena hinter seinem Rücken. Wir beide lachten und mein Yang entspannte sich wieder. Ich küsste ihn und sagte, dass er das sehr gut macht und streichelte ihn liebevoll dabei.

Meine Befürchtungen, dass ich die Session vielleicht stoppen würde, weil es mir zu viel ist, bestätigte sich nicht. Es lag aber auch an Elena, die sehr respektvoll mit meinem Yang umging und mich bei jedem Schritt mit Blicken fragte, ob das für mich ok ist. Ich wünsche jedem Paar, dass diese Erfahrungen machen möchte, eine so rücksichtsvolle Dame wie Elena findet.

Die Session ging noch weiter: Zum 3. und letzten Teil

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Mein Sklave von zwei Frauen dominiert 1. Teil

Mein Sklave von zwei Frauen dominiert 1. Teil

Benutzt von zwei Herrinnen.. Welcher Sklave träumt nicht davon, von zwei Frauen dominiert zu werden? Und wer wünscht sich nicht ein Erlebnis mit einer Unbekannten? Meinem Sklaven habe ich gleich beide Träume erfüllt. Heute nehme ich euch mit zu einer besonderen Session!

Wie es zu der Session kam

Als ich mit meinem Partner (Yang) Urlaub in Thailand machte unterhielten wir uns über frühere sexuelle Erlebnisse und Bettgeschichten. Eben ein ganz normales Gesprächsthema bei 35 Grad im Schatten. 😉 Ich erzählte ihm, dass ich scheinbar immer schon einen Hang zum BDSM und zum „Gefährlichen“ hatte. Denn mit Anfang 20, lange bevor ich BDSM bewusst auslebte, hatte ich ein Date mit Fabian. Wie es schon vor 15 Jahren üblich war, haben wir uns bei einem online Datingportal kennengelernt. Wo auch sonst? *lach*

Nach einem kurzen anfänglichen Schreiben über Hobbys und Freizeit ging es auch schon relativ schnell heiß her. Für uns beiden war klar, wo ein Treffen hinführen würde. Als Ingenieur arbeitete er auf einem Industriegelände und schlug vor, dass wir uns noch heute Nacht dort treffen könnten. Abends wäre niemand da und er würde mich an einem Geländer festbinden und mit mir machen, was immer er will. 

So verlockend die Vorstellung auch war, ja ich weiß, es wäre jetzt spannend gewesen davon zu lesen, aber warte ab.. Ich habe seinen Vorschlag abgelehnt. Denn Fabian war 12 Jahre älter als ich und groß und breit gebaut. Also genau mein Beuteschema. ^^ Dennoch kam mir der Gedanken, dass genau so die Horrorfilme anfangen. Junges gut aussehendes Mädchen, trifft gut gebauten älteren Jungen auf einem einsamen Industriegelände.. Das Ende konnte ich mir vorstellen. Oder ich habe einfach zu viele Horrorfilme geschaut. 😉 Ich lehnte daher ab, auch wenn ein Teil in mir den Kick suchte und sich mit ihm auf diesem einsamen Industriegelände treffen wollte. Aber die Vernunft siegte. Doch nicht so ganz..

Daher trafen wir uns ein paar Tage später in einer Bar in Hamburg an der U-Bahnstation Emilienstraße und gingen dort in eine viel zu volle Bar. Das Gespräch war sehr nett, wir lachten viel und ich trank mir ein wenig Mut an. (Angetrunken kann ich einfach besser flirten, das war schon immer so) Auf einmal küsste er mich und die Luft zwischen uns fing an zu knistern. Ich rieb meinen Körper dabei an seinem und hatte Spaß dabei zuzusehen, wie er immer mehr die Beherrschung verlor. 

Lange waren wir nicht in der Bar, denn nachdem auch er sich ein wenig Mut angetrunken hatte, fragte er mich, ob wir nicht zu ihm gehen wollen. Und natürlich nur rein zufällig, wohnte er direkt um die Ecke (den Treffpunkt hatte er vorgeschlagen). Ich ging noch einmal aufs Klo, um meiner Freundin Elisabeth eine kurze Nachricht zu schreiben: „Hey Süße, ich gehe jetzt mit zu ihm. Hier seine Telefonnummer für Notfälle: XXX“ Sofort kam eine SMS von ihr zurück (ja damals noch ohne WhatsApp): „Spinnst du?! Du kennst den doch gar nicht! Das kannst du doch nicht machen! Schick mir wenigstens seine Adresse.“ Natürlich habe ich ihn nicht nach der Adresse gefragt. Wäre ja auch zu vernünftig gewesen. 😉 Also schrieb ich ihr nur „Habe ich nicht. Nummer muss reichen, melde mich später. HDL.“

Ganz der Gentleman hat Fabian bereits meine Jacke geholt und für uns beide die Rechnung bezahlt. Bei Dates höre ich immer auf mein Bauchgefühl. Und Fabian wirkte auf mich nicht wie der Mörder aus einem Horrorfilm. *lach* Und zum Glück hatte ich bisher immer Glück mit meinen Männern. Hoffentlich auch diesmal..

Hier kannst du weiter lesen: BDSM-Meine Neigung zeigte sich früh

Bei Fabian in der Wohnung angekommen..

Mann und Frau ziehen sich gegenseitig im Schlafzimmer aus. Man sieht die nackten Beine des Paares.

Hand in Hand gingen wir zu seiner Wohnung, die wirklich nur ein Katzensprung entfernt war. Die Wohnung war recht klein und dunkel. Irgendwie so gar nicht das, was ich mir unter einer Ingenieurswohnung vorgestellt habe. Aber zumindest war sie aufgeräumt. Wenn ich heute darüber nachdenke, frage ich mich, ob er überhaupt ein Wohnzimmer hatte, oder nur ein Wohn- und Schlafzimmer..? Auf jeden Fall habe ich sein Wohnzimmer nie kennengelernt, denn er lenkte mich vom Flur aus direkt in sein Schlafzimmer. Dort angekommen riss er mir direkt die Kleider vom Leib und warf mich auf sein Bett. Er zog sich selber aus und sein Körper war so stattlich, wie ich es mir durch seine Kleidung vorgestellt hatte.

Auf einmal sagte er mir in mein Ohr „ich habe dir doch Handschellen versprochen“ und zog sie auch schon direkt aus seiner Schublade, neben dem Bett. Ein kurzer Blick sagte mir, dass es sich um richtige, echte Handschellen handelte und nicht um diese Plüschhandschellen, die man alleine wieder aufbekommt. Einen kurzen Moment überlegte ich, ob das alles hier eine gute Idee ist, aber ich willigte dann doch ein. Jetzt noch einen Rückzieher zu machen kam für mich nicht mehr in Frage. Große Klappe und nichts dahinter, galt für mich noch nie.

Er wickelte die Handschellen um das Eisengestell seines Bettes und zog sie dann fest um meine Handgelenke. Er machte sie so fest, dass sie an meiner Haut drückten und leicht scheuerten. Aber das gefiel mir irgendwie..

Wer jetzt eine heftige BDSM-Session (weiterlesen) erwartet hat, den muss ich leider enttäuschen. Denn außer „Normalen“ Sex passierte nicht mehr viel. Da ich durch reine Penetration nicht zum Orgasmus komme, holte er einen Vibrator aus seiner Schublade. Die Benutzung lehnte ich jedoch entschieden ab. Und fragte mich, wo der schon drin war?!  

„Mach mich mal ab“.. Da er nicht gut lecken konnte, verschaffte ich mir selbst Befriedigung und nahm das Ruder in die Hand. Am Ende lag er auf dem Rücken, während er seinen Schwanz wichste und ich seine Eier zwischen meinen Fingern immer fester drückte. Er war hin und weg von diesem Abend, während ich eher etwas enttäuscht war. Sein Angebot mit mir frühstücken zu gehen oder mich nach Hause zu fahren lehnte ich ab. Aber er blieb dennoch hartnäckig und wir trafen uns noch ein zweites Mal. Dieses Mal habe ich jedoch direkt die Zügel in die Hand genommen.

Danach gab es keine weiteren Treffen mehr, denn bei mir ist der Funke nicht rüber gesprungen und damals suchte ich eher fas festes. Also trafen wir uns nicht wieder.

Der Kick mit einem fremden Mann mitzugehen, mich von ihm fesseln zu lassen und mich ihm auszuliefern ist mir jedoch in schöner und geiler Erinnerung geblieben. Daher erzählte ich meinem Yang davon. (Ja jetzt geht’s wieder zurück zur eigentlichen Geschichte 😉 )

Zuerst war er etwas geschockt doch nachdem ich zu Ende erzählt hatte sagte er „Ich glaube das möchte ich auch mal erleben. Von einer fremden Frau gefesselt zu werden und ihr ausgeliefert zu sein.“

Nach dem Urlaub machte ich mir Gedanken, wie ich ihm diesen Wunsch erfüllen kann..

Wo findet man eine unbekannte Herrin, die kein Geld will?

Wir haben zwar im Bekanntenkreis die eine oder andere Herrin, aber die kannte mein Sklave Yang ja ebenfalls. Wo bleibt denn da der Kick? Eine bezahlte Dame kam für mich nicht in Frage, da ich mit einer anderen Lady gemeinsam meinen Sklaven benutzen wollte und für mich wichtig war, dass zwischen uns Damen die Chemie stimmte. Denn für mich war es das erste Mal, dass ich ihn auf diese Art teile.

Dann fiel mir Herrin Elena ein. Eine Lady, die erst vor kurzem ihre dominante Seite entdeckt hat. Yang kannte sie aus einer größeren BDSM- WhatsApp Gruppe, hatte sie aber selbst nie getroffen. Ich schon und sie ist eine ganz bezaubernde Frau. Eine sehr stilvolle Dame in den Mitte 40igern, mit einer wundervoll weiblichen Figur und langen blonden Haaren. Eine Herrin, wie man(n) sie ich wünscht.

Ich fragte sie, ob sie Lust auf eine gemeinsame Session, mit meinem Sklaven, hätte und sie war sofort Feuer und Flamme. Sie bedankte sich bei mir, dass ich sie an so einem intimen Erlebnis teilhaben lassen will. Und allein das sie sich dessen bewusst war zeigte mir, dass sie die richtige Wahl war.

Sie bot an, dass die Session bei ihr stattfinden könnte und ich gerne vorher einmal zur „Begehung“ bei ihr vorbeischauen kann. Gesagt getan.. Da saßen wir beiden Damen nun, mit einem Glas Sekt in der Hand, und besprachen unser weiteres Vorgehen. Ich sagte ihr, was mir wichtig ist und auch, dass es unser erstes Mal zu dritt ist. Die Tatsache, dass sie die Erste ist, begeisterte sie noch mehr.  

Ich weiß nicht, ob ihr schon einmal einen Dreier oder ein Spiel zu dritt hattet? Aber gerade vor dem ersten Mal fragt man sich, ob es die richtige Entscheidung ist. Ob es einen innerlich zerreißt, wenn man ihn mit einer Anderen teilt. Und wie ist es mit der Eifersucht? Ich war bereit mich diesen Fragen zu stellen..

Wir vereinbarten daher, dass jeder die Möglichkeit hat „STOPP“ zu sagen, falls man sich unwohl fühlt. -Ob es dazu kam fragst du dich? Wer weiß..? 😉

Mein Sklave durfte noch eine Liste über seine Tabus (weiterlesen) erstellen, hatte aber ansonsten kein Mitspracherecht. Warum auch?! Seine Liste war nicht besonders lang:

  • Kein Kaviar
  • Kein Sex ohne Kondom
  • Keine blauen Flecken auf dem Tattoo

Ansonsten hatte er keine Tabus und war zu allem bereit. Gut erzogen!

Die Meisterin der Dilatoren

Zu meinem Entzücken ist Herrin Elena ein großer Klink-Fan und sie liebt es Katheter zu legen und mit einem Dilator (Amazon) die Harnröhre ihres Sklaven zu ficken. Ihr Sklave hat von ihr die Anweisung bekommen, auch in ihrer Abwesenheit seine Harnröhre zu dehnen. Natürlich lässt sie sich hiervon regelmäßig Fotos von ihm schicken.

Mein Yang besitzt schon lange ein eigenes Dilator-Set und nach einer kurzen intensiven und geilen Erfahrung, vor meiner Zeit, wollte er mehr davon. Nur ohne eine kleine „Einführung“ kam das bisher für mich nicht in Frage. Daher war ich von Herrin Elenas Fetisch mehr als begeistert und fragte sie, ob sie mir den Umgang mit Dilatoren beibringen kann. Das Versuchsobjekt würde ich gleich mitbringen. 😉

Und so planten wir die weitere Session und hatten einen spannenden Abend. Die Planung war schon die halbe Vorfreude! Wie du eine Session planst, erfährst du hier: Plane deine Session nach der 5 Punkte Checkliste

Hattest du schon einmal eine Session mit zwei Damen oder würdest sie dir wünschen?

Hier geht es zum 2. Teil “Mein Sklave von zwei Frauen dominiert”- 2. Teil

BDSMler ficken nicht!

BDSMler ficken nicht!

Du schon? Dann weiß ich nicht, ob du richtiger BDSMler bist. 😉 Denn BDSMler ficken nicht! Zumindest, wenn ich mir so einige Posts und Kommentare durchlese. Die Posts von den richtigen, von den wahren SMern. Die, von denen wir uns alle eine Scheibe abschneiden sollten.

Ich möchte mich daher hier und jetzt vor euch outen, ich habe Sex! Und ich habe sogar Sex während einer BDSM Session. Und sogar Spaß dabei! Unvorstellbar, oder?! In den Augen einiger „wahrer“ BDSMler ein absolutes No-Go. Du gehörst auch zu diesen SMern, für die Sex bei einer Session ein absolutes No-Go ist? Dann möchte ich dich gar nicht bekehren, verlasse gerne meinen Blog. 😏

Denn BDSM ist für mich vor allem Toleranz. Denn ich möchte, dass mein Lebensstil und meine Neigungen von anderen toleriert wird, daher toleriere ich auch den Lebensstil der anderen. Und sogar deren „way of BDSM“. Denn jeder lebt seine Leidenschaft anders aus. Und das ist auch gut so!

Die meisten BDSMler haben Sex, aber nicht immer während einer Session.

Die meisten BDSMler haben Sex, aber nicht immer während einer Session. Tatsächlich ist Sex, den ich hier mit Geschlechtsverkehr definiere, auch für mich kein zwingender Bestandteil einer Session und daher eher nebensächlich.

Sex, die schönste Nebensache der Welt  

Man sagt, dass Sex die schönste Nebensache der Welt ist. Und so ist es auch im Rahmen einer BDSM-Session. Sex ist etwas schönes und ich liebe ihn, aber er ist kein fester Bestandteil einer Session. Nicht einmal ein Orgasmus muss ein Teil der Session sein. Doch was macht bei einer Session, wenn es nicht um Sex und auch nicht unbedingt um Orgasmen geht?

Beim BDSM geht es um:

  • B-Bondage
  • D-Disziplin
  • S-Sadismus
  • M-Masochismus

Die genaue Begriffserklärung kannst du in meinem Artikel lesen: BDSM ist das neue SM

Beim BDSM geht es um eine klares Machtgefälle, es geht um Dominanz und Unterwerfung, es geht um Disziplin, aber auch um Zärtlichkeit, Liebe und um eine Stimme, der man überallhin folgt, die eine Tür zu einem anderen Teil von dir selbst öffnet. Eine Stimme, die dich in andere Sphären trägt..

Steht hier etwas von Sex oder von Orgasmus? Nein, denn eine BDSM-Session geht unter die Haut und kann völlig ohne diese Dinge auskommen. Das Verweigern des Orgasmus kann sogar ein besonderer Kick sein. Nie wird er mehr deine Macht spüren, als wenn du ihn nach einer intensiven Session nicht abspritzen lässt und seinen Peniskäfig wieder fest machst. „Wem gehörst Du?! Richtig, mir! Und auch Dein Orgasmus gehört mir!“

„Wem gehörst Du?! Richtig, mir! Und auch Dein Orgasmus gehört mir!“

Ich persönlich schließe gerne eine Session mit einem Orgasmus ab. Es kann aber auch sein, dass die „Session“ erst abends beendet ist und ich mir meinen Partner über den Tag hin immer wieder mal schnappe. Bis kurz vor den Orgasmus bringe und dann aufhöre. Für ihn eine schöne Qual.. 😉

Wie du sicherlich weißt switchen (weiterlesen) (hier weiterlesen) wir in unserer Beziehung. Wenn mein Partner mit mir spielt, kann es gut sein, dass er Sex einfach nur dafür nutzt, um seine eigene Lust zu befriedigen. Ich wurde schon an der Decke fixiert, durchgefickt und er hat sein Sperma einfach aus mir rauslaufen lassen (Handtuch nicht vergessen). Das war ein sehr geiles und auch erniedrigendes Gefühl. Mein Partner hat mich einfach für seine Zwecke benutzt. Ich musste an diesem Abend noch lange auf meinen Orgasmus warten..

Mein BDSM ist nicht Dein BDSM!

Ein Satz von meiner lieben Carolin (hier geht`s zu ihrer Seite), der mich zuerst zum Schmunzeln brachte und allerhand Reaktionen auslöste. Carolin lebt BDSM mit jeder Pore ihres Körpers und auch im Alltag. Sie lebt ihr BDSM und lässt die Welt über die Social-Media-Kanäle daran teilhaben. Natürlich fühl sich da auch der eine oder andere “Superdom” dazu berufen sie zu kritisieren und auch die eine oder andere “Supersub” wollte ihr vorschreiben, wie sie BDSM zu leben hat.

Irgendwann schrieb Carolin dann den Satz, der für mich sehr prägend war. „Mein BDSM ist nicht Dein BDSM!“. Und sie hat völlig recht. Denn jeder kann BDSM (weiterlesen) so leben, wie er oder sie das möchte.

Und wenn für dich ficken zu einer Session gehört, dann gehört es eben dazu. So einfach ist das!

Es wird dich jetzt völlig überraschen, aber entgegen aller gängigen Meinungen gibt es keine SM-Bibel, an die du dich halten musst. Die gute Nachricht, du bist völlig frei und kannst BDSM so ausleben, wie du es möchtest und wie es in deine Vorstellungen passt!

Und wenn für dich ficken zu einer Session gehört, dann gehört es eben dazu. So einfach ist das!

Du willst mehr über Carolin erfahren? Dann besuch doch die Seite von Mistress Chauve

Die BDSM-Beziehung ohne Sex

Wie du oben gelesen hast gehört zu BDSM nicht unbedingt Sex. Daher gibt es sie, die BDSM-Beziehungen ohne Sex. Häufig auch als „Spielbeziehung“ bezeichnet.

In dem meisten Fällen haben Dom und Sub eine feste Partnerschaft mit jemand anderem. Und mit diesen Partnern auch Sex. Mit dem Spielpartner wird dann ausschließlich BDSM ausgelebt jedoch ohne, dass es zum Geschlechtsverkehr kommt. Sex ist dann dem festen Partner vorbehalten. Wäre das für dich eine befriedigende Konstellation? Schreib deine Antwort in die Kommentare.

Warum entscheidet man sich für eine reine Spielbeziehung? Häufig ist es für den richtigen Partner einfacher zuzulassen, dass sich seine Freundin mit einem anderen Mann trifft, wenn es nicht zum Sex kommt. Solche Konstellationen habe ich immer wieder erlebt, wenn in der Partnerschaft kein BDSM gelebt wird (weil einer es nicht will) oder wenn jemand gerne switcht (weiterlesen), der Partner aber nur dominant oder nur devot ist. Gründe für eine reine Spielbeziehung kann es jedoch viele geben.

Eine Bekannte von mir hat sich einige Jahre mit ihrem Herren G. getroffen. Beide hatten eine feste Lebenspartnerschaft und Sex miteinander kam für sie daher nicht in Frage. Denn nur BDSM war wichtig und hierzu gehört nicht unbedingt Sex. Wenn sie sich mit G. getroffen hat, dann war sie die Sub und er ihr Herr. Eine kurze Auszeit von der Rollenverteilung gab es nur beim gemeinsamen Essen im Restaurant, dass häufig vor einer Session stattfand.

Die Beziehung zu G. war sehr intensiv, auch wenn er niemals mit ihr schlief. Aber für eine intensive Beziehung braucht es meiner Meinung nach keinen Sex. Da eine intensive Beziehung durch die Verschmelzung des Geistes entsteht und nicht nur durch die Verschmelzung der Körper.

Manchmal beneide ich die Spielbeziehungen, denn hier geht es wirklich nur um das Spiel von Dominanz und Unterwerfung. Der normale Alltag spielt keine Rolle und man kann sich voll und ganz in seine Rolle fügen. Aber ich genieße auch die „normale“ partnerschaftliche Zeit mit meinem Partner, ganz ohne BDSM. 😊

Es gibt wirklich keinen BDSM Codex

Ich hoffe, du bist jetzt nicht total geschockt. Aber es gibt ihn wirklich nicht. Daher kann niemand dir vorschrieben, wie du BDSM zu leben und zu erleben hast. Du möchtest deine gefesselte Sub so richtig durchficken? Dann tu das! Das ist eure Session und Spaß macht, was beiden gefällt!

Der einzige Kodex an den ihr euch haltet solltet ist Safe, sane, consensual (SSC). Ansonsten macht was euch Spaß macht! Seid frei und lebt frei!

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