Langsam und vorsichtig öffne ich die Tür der Wohnung. Er hat sie mir offengelassen und ich trete langsam ein.

Das Wohnzimmer ist in einem goldenen Licht getaucht, einem Licht aus Kerzen.. Jedoch von ihm weit und breit keine Spur.. Ich werde nervös, da es das erste Treffen dieser Art ist.

„Geh in das Schlafzimmer, sobald du in meiner Wohnung bist. Dort findest du Handschellen und eine Augenbinde. Binde dir beides um und erwarte mich…“ Das waren seine Anweisungen.

Vor seinem Bett sehe ich ein rundes Kissen auf dem Boden. Ich setze mich darauf, da es wohl nicht zufällig hier liegt. Ich ziehe mich aus, da ich ihn, meinem zukünftigen Herren, angemessen erwarten möchte. Denn ich möchte, dass er stolz auf mich ist..

Ich nehme die Handschellen und binde sie fest um meine Handgelenke. Viel zu fest wie ich leider erst viel zu spät bemerke. Denn die Handschellen graben sich fordernd in meine weiße Haut und hinterlassen kleine rote Striemen..

Erst jetzt merke ich, dass ich die Augenbinde vergessen habe..! „Er wird darüber nicht erfreut sein..“

Mit gespreizten Beinen, dem Rücken zur Tür und gesenktem Kopf warte ich auf ihn…

Ich höre ob sich jemand in der Wohnung regt. Aber nichts.. Ich warte weiter und ein kalter Schauder überkommt mich.. „war das eine gute Idee..? Wir kennen uns doch kaum.. Aber die Begegnung war von Anfang an sehr intensiv.. was ist wenn er nicht kommt und ich hier gefesselt und nackt sitze..?!“ Panik steigt in mir auf.. Ich versuche mich selbst zu beruhigen, doch so ganz gelingt es mir nicht..

Ich warte weiter… Plötzlich Schritte im Treppenhaus.. Ich lausche gespannt..

Die Schritte kommen näher und mich überkommt eine Mischung aus Angst und Vorfreude.. „was wird mich wohl erwarten..?“ Die Wohnungstür wird quälend langsam aufgeschlossen und ich höre ihn rein kommen. Er kommt ins Schlafzimmer..

Mit seinem schwarzen Anzug steht er vor mir. In seinen Augen kein Lächeln und kein Wort kommt über seine Lippen. Ich hebe vorsichtig den Kopf und schau ihn an. Noch immer keine Reaktion..

Langsam geht er um mich herum. Ich komme mir klein und nackt vor.. Seine dunklen Augen ruhen auf mir..

Er setzt sich ruhig auf die Bettkante.. Nimmt die Augenbinde in die Hand und schüttelt tadelnd den Kopf „Du hast die Augenbinde vergessen. Oder war es Absicht?!“ „Nein mein Herr..“

„Sag nichts!“

Ich schweige.. ein Klos sitzt in meinen Hals und ich senke schnell wieder meinen Kopf.

„Meine Süße, wir werden an deiner Erziehung arbeiten müssen. Und wie ich sehe habe ich viel zu tun!“ ich wollte etwas sagen, doch erlegt mir den Finger auf den Mund und bringt mich zum schweigen..

„Ab heute gehörst du mir! Ich werde mich um dich kümmern und dir benehmen beibringen. Du wirst lernen meine Anweisungen genau zu befolgen. Und ich freue mich schon, wenn du das einmal nicht tust“ Ein böses lächeln ist dabei auf seinem Gesicht sehen und die Augen glühen während sie auf meinem nackten Körper verharren.

Ich schlucke.. war es das was ich wollte?

Er unterbricht meine Gedanken, holt ein Halsband aus seiner Tasche und bindet es mir um. Dabei flüstert er mir sanft aber bestimmend ins Ohr „Du gehörst ab heute mir! Und du wirst lernen was das für dich heißt. Wenn du das Halsband trägst wirst du mir dienen und meinen Worten folgen!“

Seine Worte erfüllten mich mit Vorfreude und jagen mir einen Schauer über meinen Körper. „Ich gehöre ihm..“ Dies wird Beginn einer großen Reise..

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