Du wolltest mich sehen in dieser Nacht, 
denn du hattest mir etwas mitgebracht.

„Du hast es dir für deine Dienste verdient, 
weil du so schön hast deinem Herren gedient.“

Du hieltest in den Händen eine Kette mit einem kleinen Schloss… 
Sie war zart verziert und du hattest sie mir stolz präsentiert.

Du sagtest diese Kette zeigt das du nur mir alleine gehörst, und das du mir ewige Treue schwörst.

„Ich werde sie dir anlegen wenn du es willst, 
aber ablegen kannst du sie nur noch wenn ich es will!“

Deine dunklen Augen schauten auf mich herab, und sofort lief es mir eiskalt den Rücken hinab.

In seinen Augen so viel Erwartung und so viel Stolz, das ich einfach nur noch dahin schmolz.

Ab heute werde ich nur ihm gehören, 
und anderen Männern für immer abschwören.

„Meine Seele und mein Herz jetzt in deinen Händen liegt. Sei gut zu mir, denn ich habe es verdient“.

Der Herr schaut seine Sklavin an und fragt sich „was ich heute wohl noch mir ihr machen kann“..

An dieser Stelle endet das Gedicht, 
denn was dann geschieht ist eine anderen Geschicht.

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