And I like it… 😉 Für mich ist Kinky zu sein sowas wie eine Auszeichnung. Gerade in der heutigen Zeit, die von Influenzern geprägt ist, die ihre neusten Beautyprodukte empfehlen und die neuste Mode anpreisen. Da bin ich gerne Kinky! Denn damit bin ich außerhalb der Norm und weit weg vom Einheitsbrei.

Was bedeutet der Begriff überhaupt?

Kinky heißt auf Deutsch übersetzt „versaut“. Und seien wir doch mal ehrlich, sind wir das nicht gerne? 😉 Wikipedia sagt dazu, dass es sich um die „Verwendung nicht konventioneller Sexualpraktiken handelt“. Somit sind wohl alle BDSMler Kinky bzw. Kinks. Eine Auszeichnung, die wir natürlich gerne annehmen.

Kinky heißt auf Deutsch übersetzt „versaut“. Und seien wir doch mal ehrlich, sind wir das nicht gerne?

Eigentlich ist alles Kink, was nicht der Konvention entspricht. Also alles, was nicht so ganz „normal“ ist. Normal ist in meinen Augen Standard, einheitlich, langweilig und nicht das was ich in meinem Leben anstrebe. Wer möchte schon Standard sein?

Neben BDSM sind natürlich auch andere sexuelle Praktiken Kinky. Wie zum Beispiel:

  • Fußerotik und andere Fetische
  • Analsex
  • Dirty-Talking (zumindest, wenn es derber wird)
  • Spiele mit Körperflüssigkeiten
  • Ageplay, Ponyplay und andere Rollenspiele
  • Klinik-Sex
  • Und vieles mehr

Die Liste könnte ich wohl noch lange fortführen. Meiner Meinung nach gehören alle Fetische auf diese Liste. Denn für Außenstehende ist Fußerotik „die Verwendung nicht konventioneller Sexualpraktiken“. Wie auch BDSM für viele Menschen befremdlich ist, auch wenn es für uns einfach zum Leben dazu gehört, oder? Also eigentlich das normalste auf der Welt ist. 😉

Und wie ist es so, Kinky zu sein?

Herrlich…! Denn wie heißt es so schön, „ist der Ruf erst einmal ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert“. Von meinen normalen Freunden erwartet keiner mehr, dass ich die anständige Dame spiele. Da kann von mir auch mal ein derberer Spruch kommen, ohne dass mich jemand entsetzt anschaut. Daher liebe ich es mein Kinky-Leben führen zu können.
Und auch der Alltag mit meinem Partner ist dadurch um einiges spannender, als in einer Vanilla-Beziehung. Denn schnell können normale Situation wie „Schatz, ich muss mal pinkeln“ in einem netten sexuellen Abenteuer, mit einer anschließenden Dusche, enden.

PS: Natürlich spiele ich dennoch gerne mal die feine Dame (über Lady Yve). 😉

Studien haben es bewiesen, Kinky-Sex macht glücklich!

Wir wussten es doch schon immer, oder? Eine Sexumfrage in Australien fand heraus, dass wir nicht nur versaut sind, sondern auch viel glücklicher als die Fans von Kuschelsex. Gerade Männer, die BDSM praktizieren, sind insgesamt zufriedener mit ihrer aktuellen psychologischen Verfassung als die Vergleichsgruppe.

Den Artikel dazu findest du hier: Kinky-Sex macht glücklich

Und was sind jetzt Kinky-Partys?

Ich glaube das erklärt sich nach diesem Artikel von selbst. Es handelt sich einfach um Partys für versaute Menschen, wie dich und mich. Fetischpartys sind daher auch Kinky-Partys. Aber auch HÜ-Partys (Herrenüberschuss) und andere „Sex-Partys“ kann man unter den Begriff Kinky zusammenfassen. Daher immer die genaue Beschreibung lesen, wenn ihr euch nicht auf einmal auf einer NS-Party (Natursekt) wiederfinden wollt. 😉

Kinky zu sein ist eine Auszeichnung und eine Lebenseinstellung! Der Begriff ist aber sehr umfassend und „versaut“ liegt wohl immer im Auge des Betrachters. Wie geht es dir damit Kinky zu sein? Ist es ein Fluch oder ein Segen? Und was ist für dich so richtig Kinky?

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