Oder auch „die etwas andere Party im Catonium“… Aber was ist hier anders? Es handelt sich um eine BDSM- Party mit festen Regeln und einer festen Rolle. Der Abend hatte auch eine gewisse Struktur und wurde moderiert. Wie der Huren- und Sklavinnenmarkt war und welche spannenden Erfahrungen ich gemacht habe, will ich dir hier berichten.

Die Aufregung steigt..

Wir hatten bereits frühzeitig Karten für dieses Event gekauft, denn es gab nur eine begrenzte Anzahl an Tickets. Auch wollte ich erstmal nur „zuschauen“ und Paare wurden nur eingeschränkt zugelassen.  Da sich die Damen hier zum Verkauf anbieten, wurde auf ein Herrenüberschuss geachtet und auch wirklich eingehalten. 

Obwohl ich wusste, dass ich heute nicht ersteigert werde, war ich total aufgeregt. Denn es war meine bzw. unsere erste Party mit klaren Regeln. (Mehr über meine aller erste Fetischparty findest du hier) Ich bin mit meinem Partner und Dom hingegangen, eine Versteigerung hätte mich also durchaus auch unverhofft treffen können. 😉 Aber mein Dom hat meinen Wunsch des „Zuschauens“ berücksichtigt.. Zumindest überwiegend.  Aber dazu später mehr..

Ich machte mich für den Abend besonders hübsch und wählte statt der üblichen BDSM- Kleidung (Lack, Leder, Latex) das kleine Schwarze (Dresscode auf Fetischpartys) . Mein Dom war sichtlich zufrieden, als ich in einem schwarzen kurzen Glitzerkleid die Stufen runterkam. Das Kleid war vorne weit ausgeschnitten, was meine vollen Brüste sehr betonte und das Kleid lag am ganzen Körper sehr eng an, so dass jede meiner Rundungen betont wurde. Dazu wählte ich Higheels, die auch schwarz glitzern. Mein Dom wählte eine schwarze Anzughose, ein weißes Hemd, das er hochkrempelte und seine starken Arme betonte. Dazu schwarze Schuhe. Auch mir gefiel der Anblick meines Doms.

So fuhren wir los, zu einem verrückten Abend. Die anderen Menschen in der Bahn sahen nur ein normales Paar, das sich schick gemacht hat. Doch für uns wurde es eine aufregende Nacht auf dem Sklavinnen- und Hurenmarkt im Catonium.

Termine für den nächsten Sklavinnen- und Hurenmarkt (auch in anderen Städten) findet ihr bei O-Events.

Der Abend beginnt

Im Catonium angekommen fiel mir sofort der Herrenüberschuss auf. Ich wurde von allen Seiten gemustert und bekam den einen oder anderen anerkennenden Blick zugeworfen. Mein Dom zog mich enger an sich heran. Bewusst oder unbewusst…? Es fühlte sich auf jeden Fall sehr gut an.

Kurz nach dem rein kommen wurden wir gefragt, ob ich mich auf dem Sklavinnenmarkt anbieten möchte. Ich habe dies verneint und wir mussten dann eine Karte ziehen. Ich warf der netten Dame mit den Karten einen verwunderten Blick zu und sie erklärte mir, dass es sich hier um das „Geld“ für den Abend handelte. Unsere Zahl war 269. Mit diesem „Geld“ können wir auf die Damen bieten. Zusätzlich bekamen wir zwei Scheine mit je 100 Dollar in die Hand. Mit diesem Geld können wir später die Huren bezahlen. Mein Herr nahm das „Geld“ an sich. Mit echtem Geld wurde an den Abend nicht gehandelt.

Dann gingen wir erst einmal zur Bar, bestellten uns einen Sekt und stießen auf den Abend an. Die Getränke waren, bis auf den „harten“ Alkohol, im Preis inklusive. Der Sekt half zum Glück, meine Aufregung ein bisschen zu lindern. Wir schauten uns die anderen Gäste an und plötzlich stand ein befreundetes Pärchen vor uns, mit denen wir uns für diesen Abend verabredet haben. Sarah wurde von ihrem Dom Marcel an der Leine geführt.  Sarah war mir bisher unbekannt, aber mir fielen sofort ihre devote Haltung und die frechen grün leuchtenden Augen dazu auf. Mein Interesse war geweckt.

Marcel spürte sofort, dass es zwischen uns Frauen ein wenig knisterte und übergab mir die Leine von Sarah. Da stand ich nun und hatte ihre Leine in der Hand. Ein gutes Gefühl!

Marcel spürte sofort, dass es zwischen uns Frauen ein wenig knisterte und übergab mir die Leine von Sarah. Da stand ich nun und hatte ihre Leine in der Hand. Ein gutes Gefühl! Sarah schien dies ebenfalls zu gefallen.. Wir erfuhren, dass sie heute auf dem Sklavenmarkt versteigert wird. Sie war total aufgeregt und erzählte mir, dass sie sowas das erste Mal macht. Sie wurde schon von viele Herren angeschaut und ihr wurden einige lüsternen Blicke zugeworfen. Sie hofft von einem Mann ersteigert zu werden, der ihr gefällt. Aber ist nicht auch genau das der Reiz? Man weiß nie, wem man in die Hände fällt..

Ich zog immer mal wieder an Sarahs Kette und zog sie damit enger an mich heran. Sie genoss dieses kleine Machtspiel und kam immer näher, bis wir uns küssten. Unsere Doms genossen den Anblick und schauten wie gebannt zu. Als wir mit unserer kleinen Annäherung fertig waren wurde der Abend auch schon eröffnet. 

Die Spielregeln

Der Veranstalter erklärte allen Teilnehmern die Regeln für den Abend. 

Die Sklavinnen:

–         Die Sklavinnen können für das Geld, was man vorher gezogen bzw. erhalten hat (echtes Geld gibt es nicht) ersteigert werden

–         Sie werden für 15 Minuten gekauft und müssen ihrem neuen Herrn zur Verfügung stehen

–         Sollte die Sklavin von einem Dom begleitet werden, kann dieser passiv zugucken

Die Huren:

–          Können sich bei der „Puffmutter“ melden und einen Freier in Empfang nehmen 

–          Sie können auch selbst aktiv werden und sich den Herren anbieten

–          Die Huren werden mit den Dollarscheinen bezahlt

–          Jede Dame auf der Veranstaltung darf sich als Hure Geld dazu verdienen

Generelle Regeln:

–         Alles geschieht nur einvernehmlich

–         Die Damen dürfen natürlich nicht gezwungen werden

–         Auf Verhütung ist zu achten

–         Auf Wunsch darf die Sklavin dem Herrn natürlich auch länger als 15 Minuten zur Verfügung stehen. Was meistens auch der Fall war.

–         Alle sollen Spaß haben! :- )

Die Vorstellung der Damen

Die Sklavinnen wurden nach dem Erklären der Regeln aufgefordert sich in einem Bereich neben der Bühne zu versammeln. Der Moderator hat dann eine nach der anderen auf die Bühne geholt und vorgestellt. Eine Vorstellung sah z.B. so aus:

–          „Das hier ist Martina. Martina mag es hart, wird gerne bestraft und man kann sie von hinten und von vorne nehmen. Sie ist Bi und daher auch für Paare geeignet. Besonders gerne lutscht sie Schwänze, aber alles nur mit Kondom. Sie wird von ihrem Dom begleitet, der sich natürlich im Hintergrund aufhält “


Martina stand etwas unsicher auf der Bühne und wurde ganz rot, als der Moderator von ihren Leidenschaften sprach. Es war richtig schön mit anzusehen.

–         „Hier haben wir Peggy. Sie mag es gerne vaginal und oral verwöhnt zu werden. Sie braucht jedoch die harte Hand und man muss nicht allzu zärtlich mir ihr umgehen (ein breites Grinsen von Peggy). Peggy mag es auch Anal und will ihrem neuen Herren ganz zur Verfügung stehen (in diesem Moment hob Peggy ihren Rock und man konnte ihr Muschi- Piercing sehen).“

So ging es weiter und die Damen wurden der Reihe nach vorgestellt. Auch Sarah wurde vorgestellt. „Sie ist auch Bi nahm ich war und würde gerne auch Paaren zur Verfügung stehen“. Mein Dom und ich schauten uns vielsagend an und wir dachten vermutlich das gleiche. Denn Sarah wäre ideal für uns.

Hier geht es zu dem 2. Teil

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